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Der BMW Diesel Skandal

Chance auf Schadensersatz

Der BMW Diesel Skandal bekommt weniger Aufmerksamkeit, als die Abgasskandale bei VW oder Daimler, doch auch im Fall von BMW geht es um unzulässige Abschalteinrichtungen und tausende von betrogenen Verbrauchern.


Der BMW Diesel Skandal

Im BMW Diesel Skandal wehren sich betrogene Käufer und verklagen den Hersteller auf Schadensersatz. Eine Alternative bei finanzierten BMW Diesel Fahrzeugen ist der Einsatz des Widerrufsjokers.

Welche Modelle sind vom BMW Diesel Skandal betroffen?

Anders als VW und Daimler stellt BMW kein Formular zur Verfügung, über das BMW Fahrer herausfinden können, ob ihr Auto vom BMW Diesel Skandal betroffen ist (wobei auch die Tools der anderen Hersteller von der Realität überholt werden, da immer mehr betroffene Fahrzeuge ans Licht kommen). Von einem Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamtes betroffen sind dabei vier Modelle:

 

  • BMW M550d xDrive Limousine
  • BMW M550d xDrive Touring
  • BMW 750d xDrive
  • BMW 750Ld xDrive

Bei Tests sind jedoch wesentlich mehr Fahrzeuge mit auf der Straße stark erhöhten Schadstoffwerten gegenüber den Werten auf dem Prüfstand aufgefallen. Hierzu gehören unter anderem die folgenden Modelle, wobei die Liste durchaus nicht vollständig sein muss und jederzeit weitere betroffene Modelle bekannt werden könnten:

 

  • BMW 318d Touring
  • BMW 320d GT xDrive
  • BMW 320d Efficient
  • BMW 320d Touring
  • BMW 520d Touring
  • BMW X1 xDrive18d
  • BMW X5 xDrive25d

Immer wieder berichten das KBA oder die Deutsche Umwelthilfe über neue Modelle, die bei Abgastests negativ aufgefallen sind. So sind vermutlich viel mehr Verbraucher vom BMW Diesel Skandal betroffen, als bisher bekannt.


Hintergrund des Abgasskandals ist, dass Hersteller illegale Abschalteinrichtungen nutzen, die erkennen, wenn sich Fahrzeuge auf dem Prüfstand befinden. Dann wird die Abgasreinigung so programmiert, dass sie die bestmöglichen Ergebnisse erzielt. So bekommen die Fahrzeuge möglichst gute Einstufungen bei der Abgasnorm – was natürlich wertsteigernd ist. Sobald die Fahrzeuge sich aber im realen Betrieb auf der Straße befinden, wird die Abgasreinigung heruntergefahren und so vielmehr Abgase ausgestoßen, als gesetzlich erlaubt. Je nach Euro Norm sind bestimmte Grenzwerte festgelegt, die bei Tests auf der Straße teilweise um ein Vielfaches überschritten werden.


Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie vom BMW Diesel Skandal betroffen sind, kontaktieren Sie uns! Machen Sie unseren Betroffenheitscheck, wir melden uns innerhalb von wenigen Tagen auf Ihre Anfrage zurück und erläutern Ihnen Ihre rechtlichen Möglichkeiten und die wirtschaftlichen Vorteile, die ein Vorgehen gegen BMW Ihnen bringen kann.

Rückrufe im BMW Diesel Skandal

Im Juni 2018 gab es einen offiziellen Rückruf durch das KBA im BMW Diesel Skandal. 11.000 Fahrzeuge der 5er und 7er Baureihen wurden zurückgerufen – und zwar wegen einer illegalen Abschalteinrichtung. BMW selbst betonte jedoch, dass es sich um einen handwerklichen Fehler handelte. In den betroffenen Fahrzeugen sei eine Software eingebaut worden, die eigentlich für die SUV Modelle gedacht war. Ergebnis war, dass die Stickoxidwerte sowohl auf der Straße, als auch auf dem Prüfstand zu hoch waren. Die betroffenen Autofahrer werden von BMW angeschrieben und gebeten, mit ihren Fahrzeugen die Werkstatt aufzusuchen. Dort bekommen die Fahrzeuge ein Software-Update aufgespielt.


Wenn Sie entsprechende Post von BMW bekommen haben, raten wir aus technischer Sicht von diesem Update ab. Denn bei VW und Mercedes gibt es etliche negative Erfahrungen mit dem Diesel Update. Hier erlebten viele Fahrer einen erhöhten Sprit- oder auch AdBlue-Verbrauch, sowie ungewöhnliche Motorengeräusche und eine Versottung des Motors.


Leider ist es kaum möglich, einem verpflichtenden Rückruf nicht nachzukommen, denn dann droht die Zwangsstillegung des Fahrzeugs. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie unsicher sind – wir helfen Ihnen!

Fahrverbote auch für BMW

Im Rahmen des Abgasskandals sind auch viele BMW Fahrer von Fahrverboten betroffen. Der Rückruf und auch die erhöhten Stickoxidmessungen betreffen zwar hauptsächlich Diesel mit der Abgasnorm Euro 6. Diese sind in absehbarer Zeit nicht von Diesel Fahrverboten betroffen – ausschließen kann man dies aber nicht. Es ist durchaus möglich, dass ab 2021 auch Euro 6 Diesel von Fahrverboten betroffen sind. Grundsätzlich sind die Fahrverbote jedoch ganz unabhängig von Rückrufen oder tatsächlich gemessenen Schadstoffausstoßen. Sie beruhen auf den Abgasnormen, die die Autos haben. Deshalb sind alle Diesel von BMW, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erreichen, grundsätzlich auch von Diesel Fahrverboten betroffen. Gut 75% aller BMW Diesel entsprechen nicht der Abgasnorm Euro 6 und sind dadurch von Fahrverboten betroffen - fast 1,2 Millionen Fahrzeuge!


So gibt es bereits seit Sommer 2018 ein Fahrverbot in Hamburg, das Diesel bis einschließlich der Abgasnorm Euro 5 betrifft. Diese dürfen die besonders belastete Max-Brauer-Allee nicht mehr befahren. Seit Juni 2019 gilt ein solches Fahrverbot auch in Darmstadt und zwar in der Hügel- und der Heinrichstraße. Etwa im August 2019 soll zudem ein Fahrverbot in Berlin eingeführt werden. Dieses wird acht Straßen betreffen und gilt ebenfalls für Diesel bis einschließlich der Abgasnorm Euro 5. Ein besonderer Fall ist Stuttgart – hier gilt bereits seit Anfang des Jahres 2019 ein Diesel Fahrverbot im gesamten Stadtgebiet. Kein Diesel mit der Abgasnorm Euro 4 oder schlechter darf mehr nach Stuttgart einfahren. Eigentlich sollten ab Juni 2019 auch Euro 5 Diesel ausgesperrt sein, doch das Land Baden-Württemberg weigert sich bisher, ein entsprechendes Urteil umzusetzen. Es sollte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis auch Euro 5 Diesel nicht mehr nach Stuttgart dürfen. Zudem sind noch etliche Verfahren offen, Städte wie Köln, Frankfurt oder Aachen könnten noch in 2019 solche Fahrverbote einführen, die dann natürlich auch Diesel von BMW betreffen werden.


Direkt wehren kann man sich gegen diese Diesel Fahrverbote nicht. Auch, wenn es Ausnahmen gibt - die meisten Einwohner oder Pendler werden ihren Diesel in den betroffenen Gegenden nicht fahren dürfen.

 

Nutzen Sie den Widerrufsjoker und geben Sie Ihren BMW Diesel an die Bank zurück – die einzige Möglichkeit, die Diesel Fahrverbote zu umgehen, ist, ein betroffenes Auto loszuwerden und in einen Diesel mit der Abgasnorm Euro 6 aufwärts oder einen Benziner zu investieren.

Wertverluste bei BMW Diesel Fahrzeugen

Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Abgasskandal und vor allem auch den Diesel Fahrverboten stehen die Wertverluste, die Diesel in den letzten Jahren erlitten haben. Diese sind gerade bei den hochpreisigen BMW Fahrzeugen ganz erheblich. Das Portal mobile.de zeigt, dass von den 15 untersuchten Fahrzeugen (welche die beliebtesten Diesel bei den Nutzern des Portals waren), die vier mit dem höchsten Preisverlust allesamt BMW Diesel waren. Zwischen 14% und 17% lag der Preisverfall zwischen Mai 2016 und Mai 2017, also vor und nach dem Diesel Skandal. Die Hersteller schieben diesen Preisverfall auf die Kunden ab – diese haben sich nichts zu Schulden kommen lassen, ganz im Gegenteil, sie wollten sogar etwas Gutes für die Umwelt tun und griffen deshalb zu den angeblich sauberen Dieseln von BMW und haben nun den Wertverlust zu verkraften. Nicht nur Händler, auch private Verkäufer müssen feststellen, dass es schwer ist, Diesel zu verkaufen und man auf dem Gebrauchtwagenmarkt erhebliche Wertverluste hinnehmen muss. Autohändler brauchen deutlich länger als früher, um Diesel weiterzuverkaufen. Sie locken mit Rabattaktionen, um die Dieselüberhaupt loszuwerden. Doch verständlicherweise sind die Kunden hier sehr zurückhaltend. Etliche Verfahren zu Fahrverboten sind noch offen, hier können in den nächsten Monaten und Jahren noch dutzende Städte neue Fahrverbote einführen. Grade, wer im städtischen Gebiet lebt, kann also nicht wissen, ob er seinen Diesel noch lange überall benutzen darf, oder nicht. Zudem kommen immer mehr Details des Abgasskandals ans Licht, fast wöchentlich werden illegale Abschalteinrichtungen in neuen Modellen entdeckt, was oft zu Rückrufen führt. Diese wiederum sorgen für Verunsicherung, weil es viele negative Erfahrungen mit dem dann aufgespielten Software-Update gibt. Wer nicht Jahre warten kann, bis der Dieselskandal aufgeklärt ist, der greift lieber zu einem Benziner oder einem Elektroauto. Wer seinen Diesel verkaufen will, der muss also damit rechnen, dass dies nur unter Wertverlust möglich sein wird.


Doch das muss nicht so sein, Sie müssen den Wertverlust Ihres Autos nicht hinnehmen! Wir erklären Ihnen, wie Sie den Widerrufsjoker und so den Abgasskandal für sich nutzen können – hier erfahren Sie mehr!

Folgen des Skandals

Die Staatsanwaltschaft München hatte seit 2018 im BMW Diesel Skandal ermittelt und nach illegalen Abschalteinrichtungen gesucht. Sogar die BMW Zentrale war von Polizisten durchsucht worden. Im Februar wurde BMW zu einem Bußgeld von 8,5 Millionen Euro verurteilt. Die Ermittlungen wurden damit eingestellt. Das Bußgeld wurde aufgrund der fahrlässigen Verletzung der Aufsichtspflicht verhängt. Es konnte allerdings keine illegale Abschalteinrichtung in den BMW Fahrzeugen gefunden werden. Stattdessen war es wohl so, dass irrtümlich in den betroffenen Fahrzeugen BMW M550d und BMW 750d die falsche Software verwendet worden war. Diese war eigentlich für andere Modelle gedacht und sorgte nun, in den falschen Modellen genutzt, für erhöhte Stickoxidwerte auf dem Prüfstand und auf der Straße. Laut der Staatsanwaltschaft habe BMW es versäumt, diese Fehler durch eine geeignete Qualitätssicherung zu verhindern. Der Vorwurf des Betruges habe sich nicht bestätigt, BMW habe keine Gesetze missachtet und keine Abgaswerte für bessere Ergebnisse auf dem Prüfstand manipuliert, so die Staatsanwaltschaft weiter.


Den hohen Wertverlust können jedoch auch diese Aussagen nicht verhindern – BMW Diesel Fahrer müssen trotzdem mit großen Nachteilen leben. Fahrverbote, Wertverlust, unsichere Folgen durch das Software-Update…


Im Gegensatz zu VW und Daimler ist BMW bisher gut weg gekommen. Die Strafe fiel recht gering aus und keine Manager sitzen in Haft. Doch der Abgasskandal hat gezeigt, dass die Wahrheit nur häppchenweise ans Licht kommt. Auch bei BMW hieß es zunächst „Wir haben Diesel, die sauber sind.“ Doch dann kam der „Fehler“ ans Licht und die viel zu hohen Stickoxidwerte. Wer weiß, ob dieser Fehler bald nicht auch in noch viel mehr Autos entdeckt wird? Wirklich sicher sein kann sich im Diesel Abgasskandal kaum ein Dieselfahrer. BMW, VW, Daimler und auch viele ausländische Autobauer haben dafür gesorgt, dass der Glaube an den sauberen Diesel schwer erschüttert wurde. Gerade die deutsche Autoindustrie musste und muss noch immer mit einem großen Reputationsverlust leben.

 

Zahlt die Rechtsschutzversicherung?

HAHN Rechtsanwälte bietet Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch an. Wir prüfen zudem Ihre Unterlagen und erläutern Ihnen die rechtlichen Möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall und mit welchen wirtschaftlichen Ansprächen Sie rechnen können. Zusätzlich gehört zu diesem kostenlosen Angebot auch die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung. Diese sind in der Regel dazu verpflichtet, die Kosten zu übernehmen, stellen sich aber gerne stur. Wir werden für Sie darauf pochen, dass die Versicherung die Kosten des Rechtsstreits übernimmt, so dass Sie von Anfang an auf der sicheren Seite sind! Zusätzlich nehmen wir Ihnen bei Beauftragung die Kommunikation mit der Versicherung ab – Sie haben keinen Aufwand und bekommen trotzdem jeden Euro, den Sie an Schadensersatz oder aufgrund des Kreditwiderrufs bekommen, ausgezahlt.

Klagen im BMW Diesel Skandal

Im März 2018 wurde in den USA eine Sammelklage gegen BMW eingereicht. Sie wird geführt von der Kanzlei Hagens Berman, die auch bereits Sammelklagen im Abgasskandal gegen VW, Daimler, Ford, Fiat Chrysler und General Motors eingereicht hat. In der Sammelklage gegen BMW wird dem Autohersteller vorgeworfen, seine Kunden in die Irre geführt zu haben, da die Fahrzeuge auf der Straße viel mehr Stickoxid ausstießen, als auf dem Prüfstand. Geklagt wird auf Schadensersatz.


Auch in Deutschland gibt es im BMW Diesel Skandal erste Klagen auf Schadensersatz. Die Anwälte fordern dabei Schadensersatz auf der Basis der vorsätzlichen und sittenwidrigen Täuschung. HAHN Rechtsanwälte vertritt bereits zahlreiche BMW Kunden. Kontaktieren auch Sie uns und lassen sich in einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch beraten.


Wirtschaftlich scheint der Diesel Skandal keine großen Auswirkungen auf den Hersteller zu haben. Der Absatz blieb zuletzt stabil. Die Aktie jedoch sank innerhalb eines Jahres um ganze 25%. Auch der Gewinn folgt einer negativen Kurve. Dem Rekordjahr 2017 mit 10,7 Milliarden Euro folgten 9,6 Milliarden Euro in 2018. Für 2019 werden nur noch 8,9 Milliarden Euro erwartet. Ein wichtiger Grund hierfür ist jedoch nicht der BMW Diesel Skandal, sondern Rückstellungen, die für mögliche Kartellstrafen aufgrund von Technikabsprachen unter deutschen Autoherstellern gemacht wurden.


Vermutlich unabhängig vom Diesel Skandal und auf andere Probleme zurückzuführen, wird es dennoch eine Änderung an der Spitze von BMW geben. Der Vorstandsvorsitzende Harald Krüger wird seinen Vertrag, der noch bis April 2020 läuft, nicht verlängern. Spekuliert wird, dass er damit seiner Absetzung zuvor kommt. Denn die Anleger waren höchst unzufrieden. Krüger wird vorgeworfen, das Thema E-Mobilität zu zögerlich angegangen zu sein, so dass BMW hier nun der Konkurrenz hinterherhinkt. Unter Krügers Führung musste BMW zudem die Spitzenposition im Bereich der Premiumautos an Mercedes abgeben. Auch dies kam nicht gut an, ebenso wie eine ständig fallende Aktie, die in den letzten fünf Jahren gut 30% verloren hat.


Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich will das Thema E-Mobilität jedoch voran bringen. Schon 2025 sollen 30% aller BMW Elektroautos sein, wobei hierzu auch Hybridautos gezählt werden. Bis Diesel ganz aussortiert werden, werde es aber wohl noch zwanzig Jahre dauern, sowie dreißig Jahre bis auch Benziner verschwinden, so Fröhlich. Das Motoren Portfolio von BMW werde sich jedoch deutlich ändern. So sollen der So sollen der Dreizylinder- und der Sechszylinder-Diesel verschwinden. V12 Benziner werden ebenfalls abgeschafft. Sechszylinder-Benziner und V8 Benziner sollen erhalten bleiben, allerdings nur als Hybridmodelle.

Schadensersatz von BMW fordern

Immer mehr Klagen werden im BMW Diesel Skandal eingereicht. Dabei berufen sich die Kläger auf den Paragraphen 826 des BGB. BMW wird sittenwidrige und vorsätzliche Täuschung vorgeworfen. Die Kläger bemängeln eine Software in ihrem BMW als illegale Abschalteinrichtung und sehen sich von BMW getäuscht. Nicht nur, dass das Fahrzeug unter einem erheblichen Wertverlust leidet, auch das angebotene Software-Update macht die Sache nicht unbedingt besser. Fahrer von VW und Mercedes Dieseln haben nach dem Software-Update über verschiedene Probleme geklagt. So wurden ein erhöhter Sprit- und ein erhöhter AdBlue-Verbrauch bemerkt, einige bemerkten eine nachlassende Motorleistung oder eine Versottung des Motors. Letztendlich wirkt sich dies auch auf die Lebenserwartung der Fahrzeuge aus. Das Problem ist, dass man einer Einladung zu einem verpflichtenden Rückruf nachkommen muss. Tut man dies nicht, droht in letzter Konsequenz die Stilllegung des Autos, spätestens beim nächsten TÜV fällt man durch. Also sind die BMW Halter gezwungen, das Diesel Update aufspielen zu lassen. Mit der Konsequenz, dass die Fahrzeuge weiter an Wert verlieren. Kaum jemand will ein solches Diesel Fahrzeug kaufen – die Luxusmarke BMW hat ihren Glanz verloren.


Bei einer erfolgreichen Schadensersatzklage gegen BMW können Verbraucher ihren Diesel zurückgeben und erhalten im Gegenzug den Kaufpreis, in der Regel sogar mit Zinsen, erstattet. Der wirtschaftliche Vorteil gegenüber einem Verkauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist deutlich zu sehen. In der Regel wird noch eine Nutzungsentschädigung abgezogen – diese soll BMW den Wertverlust ausgleichen, den das Fahrzeug durch das Fahren erlitten hat. Doch selbst, wenn dieser Nutzungswert angerechnet wird, ist der Vorteil gegenüber dem Verkauf hoch.


Im Übrigen ist der Abzug der Nutzungsentschädigung unter Juristen umstritten. Dieser auch Gebrauchsvorteil genannte Wert soll ein Ausgleich sein – für den Wert, den das Auto während des Nutzens verloren hat. Gerade im Falle einer Schadensersatzklage sehen Anwälte aber eine unbillige Entlastung des täuschenden Herstellers, wenn diesem noch ein Gebrauchsvorteil zugestanden wird. Zusätzlich hat der Bundesgerichtshof bereits festgestellt, dass derartig manipulierte Fahrzeuge, die mit einer illegalen Abschalteinrichtung ausgestattet sind, juristisch gesehen nicht für die Nutzung im Straßenverkehr geeignet waren. Ein nicht zulassungsfähiges Fahrzeug ist aber praktisch wertlos. Und etwas, das wertlos ist, kann diesen Wert auch nicht verlieren.


Wir beraten Sie in einem kostenlosen Erstgespräch gerne zu Ihren juristischen Möglichkeiten und rechnen Ihnen auch Ihren möglichen Anspruch bei einer Schadensersatzklage aus. So wissen Sie bereits im Vorfeld, welche Möglichkeiten Sie im BMW Diesel Skandal haben, gegen den Hersteller vorzugehen – ganz ohne finanzielles Risiko! Kontaktieren Sie uns völlig unverbindlich für eine kostenfreie Ersteinschätzung!

Nutzen Sie den Widerrufsjoker

Eventuell kommt eine Schadensersatzklage für Sie nicht in Frage. Zum Beispiel, weil Ihr BMW nicht über eine illegale Abschalteinrichtung verfügt. Aber Sie sind vielleicht dennoch von einem Diesel Fahrverbot oder sogar von einem Fahrverbot für Benziner betroffen und dürfen mit Ihrem BMW nicht mehr in allen Städten fahren? Dann gibt es dennoch eine Möglichkeit, Ihren BMW zu Ihrem Vorteil abzugeben. Wie bereits erwähnt, müssen Sie bei einem Verkauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt große Verluste hinnehmen. Wenn Sie diese umgehen wollen, Ihren BMW aber trotzdem loswerden wollen, dann könnte der Widerrufsjoker die Lösung Ihres Problems sein!


Der Widerrufsjoker ist vor allem aus dem Bereich der Immobilienkredite bekannt, kann aber auch bei Lebensversicherungen und Autokrediten genutzt werden. Grundvoraussetzung ist hier also, dass Sie Ihren BMW finanziert haben, genauer, dass Ihnen der Händler zusammen mit dem Auto auch den Kreditvertrag vermittelt hat. Dieser muss dabei nicht über die BMW Bank laufen, muss aber zusammen mit dem Kaufvertrag abgeschlossen worden sein. Wichtig für den Widerrufsjoker ist nämlich, dass Kauf- und Kreditvertrag als wirtschaftliche Einheit gelten und verbunden behandelt werden. Zudem müssen Sie den BMW als privater Verbraucher gekauft haben, da es sich beim Widerrufsrecht und ein Verbraucherrecht handelt. Wenn dies zutrifft, ist Ihnen die günstige Rückgabe des Fahrzeugs schon fast sicher!


Senden Sie uns Ihre Vertragsunterlagen zu – wir werden diese prüfen und melden uns innerhalb weniger Tage bei Ihnen zurück. HAHN Rechtsanwälte hat schon Tausende von Autokreditverträgen geprüft – wir wissen, auf welche Stellen besonders zu achten ist. Denn viele Banken, auch die BMW Bank, haben in ihren Autokreditverträgen Fehler gemacht. Diese finden sich besonders oft in den Widerrufs- oder den Kündigungsbedingungen. Und wenn Verbraucher nicht ordnungsgemäß über diese Bedingungen aufgeklärt worden sind, wie es in fast 90% der Verträge der Fall ist, dann können Sie ihren Kreditvertrag widerrufen. Und zwar nicht nur 14 Tage, wie es normalerweise der Fall ist, sondern ohne Frist. Die Fehler in den Verträgen sorgen dafür, dass die 14-tägige Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt und der Verbraucher ein ewiges Widerrufsrecht erhält.


Bei einem erfolgreichen Widerruf geben Sie Ihren BMW an die Bank zurück und erhalten im Gegenzug eine eventuell getätigte Anzahlung, sowie alle bereits gezahlten Raten erstattet. Das Darlehen müssen Sie zudem nicht weiter bedienen. Je nachdem, von wann Ihr Vertrag ist, wird Ihnen eventuell eine Nutzungsentschädigung abgezogen. Doch auch in dem Fall ist Ihr wirtschaftlicher Vorteil in der Regel deutlich höher, als bei einem Verkauf des gebrauchten Fahrzeugs.

 

Warum HAHN Rechtsanwälte?

HAHN Rechtsanwälte setzt auf Erfahrung, Transparenz, Kommunikation und Kundennähe. Die Kanzlei ist ausschließlich auf Anleger- und Verbraucherseite tätig und hat über 30 Jahre Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts. Besonders erfolgreich ist die Kanzlei auf dem Gebiet des Kreditwiderrufs. test.de und finanztip.de empfehlen sie als eine der erfolgreichsten Kanzleien auf diesem Gebiet.