Lebensversicherungsfonds

Lebensversicherungsfonds

Das Geschäftsmodell "Lebensversicherungsfonds" ist recht einfach: Die Fondsgesellschaft kauft auf dem Zweitmarkt in den USA, Großbritannien oder Deutschland Kapital- oder Rentenversicherungen auf. Dabei erhält der Verkäufer der Police in der Regel mehr als den Rückkaufswert seiner Police. Die Fondsgesellschaft übernimmt die Prämienzahlung und erhält im Fall des Todes oder bei Fälligkeit der Versicherung die fällige Versicherungssumme (Ablaufleistung). Zum Teil besteht der Gesellschaftszweck auch in dem Handel mit derartigen Policen. Die Fonds kennzeichnen sich vielfach bereits durch strukturelle Defizite, insbesondere die Fonds mit US-amerikanischen Policen, aus, da die Sterbewahrscheinlichkeiten zu optimistisch angesetzt worden sind. Hauptproblem bei den britischen Lebensversicherungen sind die zu hoch kalkulierten Renditen, die nicht zuletzt im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise nochmals einen deutlichen Einbruch erlitten haben. Zudem ist das sog. Smoothing-Verfahren, ein spezielles Glättungsverfahren, alles andere als transparent und für den Versicherungsnehmer kalkulierbar.

 

HAHN Rechtsanwälte vertritt bereits eine Vielzahl von betroffenen Anlegern, die in verschiedene Fonds mit US-amerikanischen, britischen und deutschen Lebensversicherungen investiert haben. Es wurden bereits zahlreiche positive Urteile erstritten.

Die Anleger haben in der Regel gute Ansatzpunkte auf Schadensersatz unter dem Gesichtspunkt fehlerhafter Anlageberatung und Prospekthaftung im weiteren Sinne.

Landgericht Lüneburg verurteilt PrismaLife AG zur Rückabwicklung zweier Rentenversicherungen

Mit Urteil vom 26.10.2018 – 5 O 114/17 – hat das Landgericht Lüneburg die PrismaLife AG nach erfolgtem Rücktritt zur Rückabwicklung zweier Rentenversicherungen verurteilt. Der Klage wurde überwiegend in Höhe von weiteren 5.084,58 Euro stattgegeben, nachdem bereits im Vorhinein ein Anerkenntnisurteil zugunsten des Klägers in Höhe von 2.573,00 Euro ergangen war. Das Landgericht bestätigte die Auffassung von HAHN Rechtsanwälte, dass der Kläger noch im Jahre 2015 wirksam bzw. fristgerecht von den Verträgen zurückgetreten ist.

Hahn Rechtsanwälte: Sparkasse Bremen wegen PRORENDITA-Fonds zum Schadensersatz verurteilt

Das Landgericht Bremen hat die Sparkasse Bremen AG bei einem PRORENDITA-Fonds zum Schadensersatz in Höhe von 76.372,54 Euro zzgl. Zinsen verurteilt. Die Sparkasse hatte einem Anleger 2006 empfohlen, eine Beteiligung über 80.000,00 Euro plus 5  Prozent Agio an dem Lebensversicherungsfonds PRORENDITA DREI GmbH & Co. KG abzuschließen. Der Anleger, der von Hahn Rechtsanwälte vertreten wurde, machte Schadensersatzansprüche gegenüber der Sparkasse Bremen AG geltend, da der Verlust eines Großteils des investierten Kapitals droht.

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