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Vorfälligkeitsentschädigung bei Verkauf

Eine Vorfälligkeitsentschädigung wird beim Verkauf des Hauses und der damit einhergehenden vorzeitigen Ablösung des Kredits fällig. Umgehen kann man diese Zahlung, indem man den Immobilienkredit widerruft. Denn in einem solchen Fall muss die Vorfälligkeitsentschädigung auch bei einem Verkauf nicht gezahlt werden. Dies ist in vielen Fällen aufgrund von Fehlern im Vertrag noch möglich.

Geld sparen dank Widerruf

Die Vorfälligkeitsentschädigung, die beim Verkauf des Hauses und der damit verbundenen vorzeitigen Beendigung des Kreditvertrags zu zahlen ist, kann sehr hoch sein und schnell einen fünfstelligen Betrag erreichen.

Vorfälligkeitsentschädigung bei Verkauf kann teuer werden

Wer eine Immobilie finanziert und diese verkaufen möchte, während der Kreditvertrag noch läuft, der wird eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung beim Verkauf zahlen müssen. Das liegt daran, dass man durch den Verkauf des Hauses schließlich auch den Kreditvertrag kündigen möchte. Das lässt die Bank aber nicht einfach so mit sich machen. Sie hat damit gerechnet, über die Laufzeit des Kredits Zinsen zu bekommen und dieses Geld eingeplant. Bei einem Verkauf des Hauses wird sie einer Kündigung ausnahmsweise zustimmen, wird vom Darlehensnehmer aber eine Vorfälligkeitsentschädigung fordern. Diese soll die ihr verloren gehenden Einnahmen ausgleichen. Dabei ist es völlig egal, aus welchem Grund ein Haus verkauft wird. Das könnte zum Beispiel eine Scheidung sein oder ein jobbedingter Umzug.

Es gibt nur wenige Möglichkeiten für Verbraucher, einen Verkauf ohne Vorfälligkeitsentschädigung zu realisieren. Eine Möglichkeit ist das ordentliche Kündigungsrecht nach zehn Jahren Kreditlaufzeit. Auch wenn Ihre Zinsbindung zum Beispiel auf 15 Jahre festgelegt ist, können Sie nach zehn Jahren den Vertrag kündigen, müssen dabei aber eine sechsmonatige Kündigungsfrist beachten. Dann ist der Verkauf möglich, ohne die Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Objekttausch. Das heißt, Sie verkaufen Ihr Haus und kaufen ein neues, das dann als Kreditsicherheit dient. Auch dann ist trotz Verkauf keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Die Bank muss diesem Tausch allerdings zustimmen und das wird sie voraussichtlich nur tun, wenn auch das neue Haus einen gewissen Wert hat. Die dritte Möglichkeit ist der Schuldnertausch. In diesem Fall müsste der Hauskäufer Ihren Kredit übernehmen. Auch hier muss die Bank aber zustimmen. Dies wird Sie natürlich nur tun, wenn der Käufer über eine entsprechende Bonität verfügt. Zudem sind nicht alle Hausverkäufer daran interessiert, einen Kredit zu übernehmen.

Abgesehen von diesen sehr speziellen Möglichkeiten ist die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung also in der Regel unumgänglich.

Mit dem Widerruf die Vorfälligkeitsentschädigung beim Verkauf umgehen

HAHN Rechtsanwälte ist eine Kanzlei, die sich auf den Kreditwiderruf spezialisiert hat und steht Ihnen deshalb auch beim Widerruf Ihres Immobiliendarlehens zur Seite. Der Widerruf ist nämlich oft eine Alternative zur Kündigung und bietet klare wirtschaftliche Vorteile. Denn bei einem Widerruf muss die Vorfälligkeitsentschädigung auch bei einem Verkauf der Immobilie nicht gezahlt werden. Wie das funktioniert? Verbraucher haben im Normalfall 14 Tage Zeit, einen Immobilienkredit zu widerrufen. Anschließend ist nur noch die Kündigung in den oben genannten Ausnahmefällen möglich. Doch viele Banken haben ihre Kunden nicht ordnungsgemäß belehrt und zum Beispiel fehlerhafte Widerrufsbelehrungen in die Verträge eingefügt. Bei solchen Fehlern beginnt die Widerrufsfrist nicht zu laufen und der Verbraucher kann den Vertrag auch noch Jahre später widerrufen. Der Widerruf hat große Vorteile gegenüber einer Kündigung. Denn die Vorfälligkeitsentschädigung bei einem Verkauf des Hauses muss dank des Widerrufs nicht gezahlt werden. Selbst, wenn Sie schon gekündigt und die Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt haben, ist ein Kreditwiderruf noch möglich. Dann bekommen Sie die Vorfälligkeitsentschädigung erstattet.

Auch ein eventuell vereinbartes Forward-Darlehen können Sie nun ablehnen und zwar ohne die Nichtabnahmeentschädigung zahlen zu müssen.

Dank des Widerrufs ist ein Verkauf des Hauses möglich, ohne die Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. HAHN Rechtsanwälte hat schon unzählige Verträge geprüft und kennt die Fehler der Banken. Für Laien sind diese dagegen sehr schwer ausfindig zu machen, denn oft sorgen schon einzelne Wörter oder unklare Formulierungen dafür, dass eine Belehrung nicht mehr ordnungsgemäß ist. Senden Sie uns gerne Ihre Unterlagen zu. Wir prüfen diese kostenfrei im Rahmen unserer Erstberatung. Diese umfasst auch die Berechnung Ihrer Ansprüche. Diese Leistungen erhalten Sie unverbindlich und kostenlos.

Als oft gefundenes Beispiel für eine nicht ordnungsgemäße Belehrung gilt das kleine Wort „frühestens“ im Sinne von „Die Frist beginnt frühestens….“. Schon diese Aussage macht es dem Verbraucher unmöglich zu erkennen, wann die Frist tatsächlich zu laufen beginnt. Somit ist der spätere Widerruf noch möglich.

Natürlich können Sie den Kreditwiderruf auch nutzen, wenn Sie Ihr Haus gar nicht verkaufen wollen, sondern zu einem günstigeren Kredit mit niedrigeren Zinsen umschulden möchten. Auch in so einem Fall hilft der Widerruf, denn durch die Vorfälligkeitsentschädigung bei der Kündigung lohnt sich das Umschulden nicht mehr in allen Fällen. Mit dem Widerruf dagegen sparen Sie bares Geld!