Zinsswaps / Wertpapiere

Zinsswaps / Wertpapiere

Zins- und Währungsswaps sind ein weit verbreitetes Instrument, das von Kommunen, Städten, Anstalten öffentlichen Rechts, Unternehmen und auch Privatpersonen auf Empfehlung von Banken eingesetzt worden ist, um eine Zinssicherung zu erreichen. Die Bandbreite reicht von relativ einfachen Zahler-Swaps (Plain-Vanilla Swaps), bei denen lediglich ein variabler Zinssatz - beispielsweise auf der Basis des 6-Monats-EURIBOR - gegen einen Festzins getauscht wird, bis hin zu äußerst komplizierten Swaps (u.a. CMS Spread Ladder Swaps), denen eine hoch komplexe Formel zugrunde liegt. Vielfach wurden auch Zinswährungsswaps – sogenannte Cross Currency Swaps – abgeschlossen, die ein nicht unerhebliches Währungsrisiko beinhalten.

Hahn Rechtsanwälte vertritt bereits zahlreiche Mandanten (mittelständige Unternehmen, Anstalten öffentlichen Rechts), die auf Anraten der Bank nachteilige Zinsswap-Vereinbarungen abgeschlossen haben und die jetzt nach Lösungsmöglichkeiten suchen. 

VW-Abgasskandal: Registrieren Sie sich für die Anmeldung im Musterverfahren!

Das Landgericht Braunschweig hat bereits am 31.05.2016 zehn Musterverfahrensanträge im Bundesanzeiger öffentlich bekannt und damit deutlich gemacht, dass es zum Thema unterlassene Ad-Hoc-Mitteilung beim VW-Abgasskandal ein Verfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz – kurz: KapMuG - geben wird.

VW-Aktionäre: Schadensersatzansprüche wegen verschwiegener Insiderinformationen

Der Skandal um die manipulierten Abgaswerte zieht weitere Kreise, vor allem in Deutschland. Betroffen sind hier vor allem die Groß- und Kleinaktionäre, die einen erheblichen Kursverlust hinnehmen mussten, nachdem bekannt wurde, dass VW die Abgastests durch bestimmte Steuerungssoftware manipuliert hatte. Winterkorn selbst hatte dies gegenüber den US-Behörden bereits am 03. September 2015 eingeräumt. Die Öffentlichkeit erfuhr davon erst am 20. September 2015.

Hahn Rechtsanwälte: BGH entscheidet voraussichtlich am 20. Januar 2015 zu den Aufklärungspflichten bei einfacher strukturierten Zinsswaps

Mit Spannung wird das Urteil des XI. Zivilsenats zur Frage, ob die bereits im Jahre 2011 statuierten Grundsätze auch für einfachere als die CMS Spread Ladder Swaps gelten, erwartet. Der Bundesgerichtshof hatte mit Urteil vom 22.03.2011 – XI ZR 33/10 - entschieden, dass die beratende Bank auf Interessenkollisionen im Zusammenhang mit Zinsswaps hinzuweisen hat (Fortsetzung der sog. Kick-Back-Rechtsprechung). Der XI.

Schadensersatzansprüche bei Zinswährungsswaps – Cross Curreny Swaps

Aufgrund der schwer zu durchschauenden Konstruktion und für Laien schwer kalkulierbaren Verlustrisiken von Zinswährungsswaps werden von der Rechtsprechung hohe Anforderungen an die Beratung der Banken gestellt. Daraus ergeben sich gute rechtliche Ansatzpunkte für Schadenersatz.

Einfache Zinssatz-Swaps (Payer-Swaps) – Interessenkonflikt führt auch zu Schadensersatzanspruch

In der einfachen Form des Zinssatz-Swaps verpflichten sich die Parteien wechselseitig zum Tausch von Zinsbeträgen in derselben Währung. Dabei wird zur Berechnung der Zahlungen neben den Zinssätzen ein fiktiver Nominalbetrag zugrunde gelegt.