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Porsche Diesel Klage im Abgasskandal

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Immer mehr betrogene Autofahrer erheben gegen Porsche Diesel Klage. Es ist inzwischen davon auszugehen, dass in jedem Porsche Diesel eine illegale Abschalteinrichtung verbaut ist.


Welche Porsche Klagen sind möglich?

Im Abgasskandal können Sie Porsche auf Schadensersatz verklagen, wenn in Ihrem Diesel eine illegale Abschalteinrichtung verbaut ist. Alternativ können Sie den Widerrufsjoker nutzen. Auch hier ist oftmals eine Klage gegen Porsche notwendig.

So ist eine Diesel Klage gegen Porsche möglich

Der Porsche Abgasskandal betrifft alle Fahrer eines Porsche Diesels, denn es kann inzwischen davon ausgegangen werden, dass in allen eine illegale Abschalteinrichtung enthalten ist. Die betroffenen Motoren stammen dabei nicht von Porsche selbst, sondern von Audi, das ebenfalls tief in den Abgasskandal verstrickt ist. In Deutschland wurden bisher etwa 20.000 Porsche Diesel offiziell auf Anordnung des Kraftfahrt-Bundesamtes zurückgerufen. Das betrifft den Porsche Macan, den Porsche Cayenne und den Porsche Panamera.

Die Diesel Klagen gegen Porsche häufen sich. Dabei verlangen die Kläger von Porsche Schadensersatz. Grundlage hierfür ist der Paragraph 826 BGB. Die Kläger werfen Porsche vorsätzliche sittenwidrige Schädigung vor und bekommen in vielen Fällen Recht. Bei einer erfolgreichen Schadensersatzklage gegen Porsche geben Sie das manipulierte Fahrzeug zurück und erhalten dafür Ihren Kaufpreis erstattet. Lediglich für die bereits mit dem Wagen gefahrenen Kilometer wird Ihnen eine Nutzungsentschädigung abgezogen. Im Ergebnis stehen Sie aber in aller Regel deutlich besser da, als wenn Sie versuchen würden, das Auto auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu veräußern.

Eine weitere Möglichkeit, sich zu wehren, besteht gegenüber dem Porsche Händler. Denn diesem gegenüber können Sie einen Sachmangel geltend machen, wenn sich eine illegale Abschalteinrichtung in Ihrem Diesel befindet. Hier geben Sie im Erfolgsfall ebenfalls das Auto zurück und erhalten Ihre Ausgaben erstattet. Allerdings gilt es, hier die Verjährungsfrist zu beachten. Diese liegt bei einem Neuwagen bei zwei Jahren, bei einem Gebrauchtwagen bei nur einem Jahr.

Die Alternative – der Widerruf des Autokredits

Sollte in Ihrem Fall keine Schadensersatzklage gegen Porsche möglich sein, etwa, weil Sie einen Benziner fahren, dann gibt es noch eine zweite Möglichkeit, wie Sie sich wehren können. Und zwar sprechen wir vom Widerrufsjoker, das heißt in diesem Fall vom Widerruf des Autokreditvertrags. Dies ist immer dann möglich, wenn der Vertrag zusammen mit dem Kaufvertrag abgeschlossen wurde und der Kreditvertrag Fehler enthält. Denn dann gelten die beiden Verträge als verbunden und wenn der Kreditvertrag widerrufen wird, wird nicht nur dieser, sondern auch der Kaufvertrag rückabgewickelt. So geben Sie das Auto zurück und erhalten all Ihre Zahlungen inklusive der Zinsen erstattet. Es kann sein, dass Sie sich dabei einen Nutzungswertersatz anrechnen lassen müssen.

Eigentlich können Verbraucher einen Autokreditvertrag nur bis zu 14 Tage nach seinem Abschluss noch widerrufen. Doch der Widerrufsjoker ermöglicht ein ewiges Widerrufsrecht. Denn wenn im Vertrag Fehler enthalten sind, beginnt die Frist nicht zu laufen und der Vertrag kann auch noch Jahre später widerrufen werden. Somit ist der Kreditwiderruf eine elegante Lösung für alle, in deren Fällen eine Diesel Klage gegen Porsche nicht in Frage kommt.

 

Weitere Probleme für Porsche

Neben zahlreichen Einzelklagen hat Porsche noch weitere durch den Abgasskandal verursachte Probleme. Im Mai 2019 wurde Porsche zur Zahlung eines Bußgelds in Höhe von 535 Millionen Euro verurteilt. Auch gegen hochrangige Mitarbeiter wird strafrechtlich ermittelt. Vorgeworfen wird Ihnen Betrug und strafbare Werbung. Zudem läuft vor dem Oberlandesgericht Braunschweig ein Musterverfahren, bei dem tausende Anleger VW und der Porsche SE vorwerfen, sie viel zu spät über den Abgasskandal informiert zu haben. Sie fordern 5 Milliarden Euro.

Zudem könnte es in Zukunft auch eine Musterfeststellungsklage gegen Porsche geben. Eine solche Musterfeststellungsklage gab es bereits gegen VW. Das Verfahren endete mit einem Vergleich.

Mit HAHN Rechtsanwälte erfolgreich gegen Porsche vorgehen

Seit Oktober 2018 gibt es immer wieder erfolgreiche Klagen gegen Porsche. So unter anderem an den Landgerichten Stuttgart, Ulm, Kiel oder Bonn. Betroffen sind dabei bisher der Porsche Macan und der Porsche Cayenne. In allen Fällen wurde Porsche wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Die Fahrer gaben den Porsche zurück und erhielten ihren Kaufpreis, teilweise zuzüglich Zinsen, erstattet.


HAHN Rechtsanwälte selbst konnte am Landgericht Wuppertal im Sommer 2019 ein sehr positives Urteil für seine Mandantin erzielen. Diese hatte im Mai 2016 einen Porsche Cayenne erworben und war eineinhalb Jahre später von Porsche darüber informiert worden, dass das Kraftfahrt-Bundesamt einen Rückruf für das Fahrzeug angeordnet hat, um ein Software-Update aufzuspielen und so eine illegale Abschalteinrichtung zu entfernen. Nach der Klage gegen Porsche entschied das Gericht, dass Porsche die Klägerin vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt habe und deshalb Schadensersatz zahlen müsse. Die Fahrerin musste sich zwar eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen, die aber aufgrund von bisher recht wenig gefahrenen Kilometern sehr niedrig ausfiel. Ergebnis: Die Klägerin hatte 81.000 Euro bezahlt und bekam nun 76.000 Euro zurück – nachdem sie in drei Jahren etwa 15.000 Kilometer mit dem Wagen gefahren war. Eine Summe, die bei einem Verkauf unmöglich zu erzielen gewesen wäre.


Porsche verteidigt sich in diesen Fällen übrigens gerne damit, dass der betroffene Motor ja von Audi hergestellt worden sei und man deshalb nichts von der Abschalteinrichtung gewusst habe. Dies nehmen die meisten Gerichte Porsche jedoch nicht ab. In anderen Fällen wird Audi auch bei Porsche Modellen zu Schadensersatz verurteilt oder beide Autobauer gemeinsam als Gesamtschuldner.

Porsche Dieselskandal Urteile

HAHN Rechtsanwälte konnte bereits zahlreiche positive Urteile im Porsche Abgasskandal erreichen. Betroffen sind hier die Modelle Cayenne und Macan mit den Abgasnormen Euro 5 und Euro 6. Die Kläger können das manipulierte Fahrzeug zurückgeben und bekommen den Kaufpreis (in der Regel abzüglich einer Nutzungsentschädigung) erstattet.

Teilweise wird bei betroffenen Porsche Fahrzeugen auch die Audi AG als Herstellerin des Motors oder aber beide als Gesamtschuldner verurteilt.

Kosten für die Porsche Diesel Klage

Die Erstberatung von HAHN Rechtsanwälte ist vollkommen kostenlos und unverbindlich. Dazu gehören die Prüfung Ihrer Betroffenheit und Ihrer Vertragsunterlagen, das Überprüfen eines Kreditvertrags auf Fehler, die Berechnung Ihrer möglichen Ansprüche, sowie die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung.

Die Rechtsschutzversicherungen müssen die Kosten für die Porsche Diesel Klage in der Regel übernehmen, stellen sich aber manchmal quer. Wir werden aber gerne die Kommunikation übernehmen und dafür sorgen, dass die Kosten übernommen werden. Auch wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, können wir für Sie tätig werden. Melden Sie sich gerne bei uns – wir werden zusammen eine Lösung finden!

Senden Sie uns Ihren Kauf- und Kreditvertrag zu, wir prüfen diesen gerne auf Fehler und schauen, ob auch in Ihrem Fall der Autokredit Widerruf möglich ist. Alternativ teilen wir Ihnen Ihre Ansprüche aus einer Schadensersatzklage gegen Porsche mit.

Die Hintergründe zum Abgasskandal

Sie möchten mehr zum Abgasskandal erfahren? Welche Abschalteinrichtungen die Hersteller genutzt haben und wie diese funktionieren? Welche Marken betroffen sind? Welche Rechte Sie haben, um sich gegen Wertverlust und Fahrverbote zu wehren? Dann schauen Sie auf unserer Übersichtsseite zum Abgasskandal vorbei.