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Der Volvo Diesel Skandal - Hohe Stickoxid-Werte bei SUVs

Jetzt Schadensersatz fordern!

Gibt es auch einen Volvo Diesel Skandal? Die Antwort ist: Ja!

Berichten der Tagesschau zufolge konnte mit Hilfe des "Emissions-Kontroll-Instituts" (EKI) eine Abschalteinrichtung nachgewiesen werden.


Volvo Diesel Suv

Sie wollen Ihren Diesel im Volvo Abgasskandal zurückgeben?

Volvo fällt mit erhöhten Schadstoffwerten auf. Mit einfachen Hilfsmitteln ist es dem "Emissions-Kontroll-Institut" (EKI) gelungen, die Abgasreinigungsanlage eines Volvo Diesel-SUV vom Typ XC60 zu manipulieren. Nutzen Sie die Chance, Ihr Fahrzeug im Volvo Diesel Skandal zu guten Konditionen loszuwerden. Wir prüfen Ihre Optionen kostenfrei.

Thermofenster nachgewiesen im Volvo

Update 22.01.2020:
Nach neuen Veröffentlichungen der Tagesschau ist offenbar durch das "Emissions-Kontroll-Institut" (EKI) eine Abschalteinrichtung beim Volvo Diesel-SUV vom Typ XC60 mit einem 2.0 Liter Motor der Schadstoffklasse Euro 5 nachgewiesen worden. Experten sprechen von einer als "illegal" zu bezeichnenden Abschalteinrichtung. Volvo bestätigte dem Spiegel, BR Recherche und Plusminus, dass über einen Sensor im Außenspiegel die Abgase des Fahrzeuges reguliert werden. Das somit vorhandene Thermofenster, argumentiert Volvo, ist "Industriestandard" und diene wie bei jedem anderen Hersteller auch dem Motorschutz.

Betrogene Besitzer eines Volvos XC 60 können berechtigterweise Schadensersatz Forderungen stellen. Wir beraten Sie gern!

Fahrverbote für Volvo Diesel im Abgasskandal

Das britische Emissions Analytics Institut hat herausgefunden, dass die Geländewagen XC 60 und XC 90 von Volvo zu hohe Stickoxidwerte aufweisen. Auch der Deutschen Umwelthilfe sind bei Tests stark erhöhte Stickoxidwerte aufgefallen. So erreichte der Volvo XC 60 2.0D 414 Milligramm pro Kilometer und der Volvo S 90 4D sogar 1.076 Milligramm – das entspricht dem 13-fachen des Grenzwertes für Euro 6 Diesel (dieser liegt bei 80 Milligramm)! Der Konzern hat bereits reagiert; er will Hardware-Nachrüstungen anbieten. Diese sollen noch im Sommer 2019 zur Verfügung stehen, allerdings nur für einzelne Modelle und auf Kosten der Verbraucher. Ein weiteres Resultat des Skandals ist die Entscheidung, nicht mehr auf Dieselfahrzeuge zu setzen. Es sollen somit keine weiteren Dieselmotoren bei Volvo mehr entwickelt werden.


Rückrufe wird es ohnehin nicht geben. Nur das Land, in dem die Autos zugelassen wurden, kann auch einen Rückruf zum Beispiel wegen illegaler Abschalteinrichtungen anordnen. Allerdings sieht das EU Recht trotzdem eine Möglichkeit vor, ausländische Hersteller zu bestrafen. Wenn das KBA bei Volvo-Fahrzeugen eine illegale Abschalteinrichtung finden sollte, könnte Deutschland Strafen von bis zu 5.000 Euro pro manipuliertem Auto aussprechen. Ob das passieren wird, ist allerdings fraglich. Gegen Fiat und Renault wurden bislang trotz illegaler Abschalteinrichtung keine deutschen Strafen ausgesprochen. Hier hält man sich doch sehr zurück und will die anderen Länder nicht verärgern. Schließlich könnte das dazu führen, dass auch deren Ermittler bei deutschen Autos genauer hinschauen.


Auch ohne illegale Abschalteinrichtung ist man als Diesel Fahrer im Nachteil. Denn in immer mehr deutschen Städten gelten Fahrverbote, in erster Linie für Euro 4 Diesel, aber auch Euro 5 Diesel sind flächendeckend betroffen, Diesel mit einer schlechteren Abgasnorm sowieso. Die Fahrverbote, zusammen mit dem Diesel Skandal, führen auch zu großen Wertverlusten, die auch Volvo Diesel betreffen. Kaum noch jemand will ein Dieselfahrzeug kaufen, mit dem man nicht überall fahren kann und immer die Gefahr besteht, dass das Auto von einem Rückruf betroffen ist und ein Software-Update benötigt. Mit diesem wiederum haben VW und Mercedes Fahrer schon negative Erfahrungen gemacht.

Volvo Autokredit widerrufen

Eine Schadensersatzklage war im Volvo Diesel Skandal bisher nur schwer möglich, da dem Hersteller keine illegale Abschalteinrichtung nachgewiesen werden konnte. Nach den Veröffentlichungen des EKI stehen die Chancen für Verbraucher nun deutlich günstiger.

Zusätzlich haben viele Verbraucher eine weitere Möglichkeit, die Kosten für eine Hardware-Nachrüstung zu umgehen und ihren Volvo stattdessen ganz einfach loszuwerden.


Und zwar können Sie, unter bestimmten Voraussetzungen, Ihren Autokredit widerrufen und somit Ihren Volvo Diesel zurückgeben. Damit dies möglich ist, müssen Sie von Ihrem Autohändler zusammen mit dem Autokauf auch einen Kreditvertrag vermittelt bekommen haben. Diese beiden Verträge gelten dann als verbunden. Zudem müssen Sie das Auto als Verbraucher gekauft haben. Die dritte Voraussetzung, um den Widerrufsjoker nutzen zu können, ist, dass Ihr Kreditvertrag Fehler enthält oder Pflichtangaben fehlen.


Senden Sie uns Ihre Vertragsunterlagen zu. Die erfahrenen Anwälte von HAHN Rechtsanwälte haben schon Tausende Autokreditverträge geprüft und in fast allen Fehler entdeckt. Diese führen dazu, dass die Widerrufsfrist, die normalerweise nur 14 Tage beträgt, „ewig“ besteht. Egal, wann Sie den Volvo gekauft haben, Sie können den dazu gehörigen Kreditvertrag immer noch widerrufen. Und auch der damit verbundene Kaufvertrag wird rückabgewickelt. Das heißt, Sie können Ihren Volvo Diesel zurückgeben und erhalten dafür alle bisher gezahlten Raten erstattet. Auch auf die Erstattung der Zinsen haben Sie nach unserer Auffassung ein Anrecht. Allerdings wird eine Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer eventuell abgezogen. So können Sie einen Skandal umgehen und müssen auch nicht die Kosten für die Hardware Nachrüstung tragen.

Nach Erhalt Ihrer Vertragsunterlagen melden wir uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen zurück. Wir zeigen auf, welche Fehler Ihr Vertrag enthält und berechnen Ihnen die mögliche Rückzahlung, die Sie bei einem erfolgreichen Autokredit Widerruf erwarten können. HAHN Rechtsanwälte steht Ihnen zur Seite!

Der Abgasskandal - was ist passiert?

Neben Volvo sind vor allem VW, Daimler und Audi in den Abgasskandal verstrickt. Sie alle haben versucht, ihre Diesel auf dem Prüfstand möglichst sauber aussehen zu lassen, so dass die Fahrezuge eine Euro 5 oder sogar eine Euro 6 Einstufung bekommen konnten. Möglich war dies aber nur für einen sehr kurzen Zeitraum, eben auf dem Prüfstand. Sobald die Fahrzuege im realen Betrieb auf der Straße eingesetzt wurden, kamen die Abschalteinrichtungen zum Einsatz und die Abgasreinigung wurde heruntergefahren dder gar ganz ausgeschaltet. Nun waren die Diesel äußerst dreckig. Software-Updates sollen Abhilfe schaffen und wurden durch das KBA für Millionen Diesel angeordnet. Gerichte zeigen sich skeptisch, ob diese den Mangel ausgleichen, den die Fahrzeuge beim Kauf aufwiesen. In jedem Fall können betroffene Autofahrer gegenüber dem Hersteller Schadensersatz geltend machen, denn sie wurden vorsätzlich und sittenwidrig getäuscht, wie es im Falle des VW Abgasskandals inzwischen auch der BGH bestätigt hat. Weitere Informationen zu den Hintergründen des Abgasskandals finden Sie hier.