Diesel Schadensersatz für Autokäufer

Diesel Schadensersatz für Autofahrer

In den USA hat der VW-Konzern wegen des Dieselskandals Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe geleistet. In Deutschland hingegen wälzt der VW-Konzern die wirtschaftlichen Risiken auf die Kunden ab. Statt einer Kaufpreiserstattung und/oder Entschädigung wird lediglich eine Umrüstung der Fahrzeuge angeboten. Auch Mercedes ist inzwischen vom Diesel Abgasskandal betroffen und wird von immer mehr Gerichten dazu verurteilt, Schadensersatz zu zahlen.

Dabei sind die Folgen dieser Umrüstung, z.B. für die Lebensdauer des Motors und insbesondere des Abgasrückführungssystems völlig unklar. Treten infolge der Umrüstung Schäden auf, so trägt den wirtschaftlichen Schaden der Kunde.

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Fahrzeugdaten

Diesel Schadensersatz oder PKW Rückgabe

Geschädigt sind die Kunden aber ohnehin schon: Jedes umgerüstete Fahrzeug wird markiert und trägt den Makel des Dieselskandals. Vor allem wegen des Abgasskandals stehen Dieselmodelle immer mehr im Kreuzfeuer – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Gebrauchtwagenpreise. Zudem verlieren Diesel in zweifacher Hinsicht an Wert. Zunächst einmal sind die Folgen der Software-Updates noch gar nicht abzusehen, doch es mehren sich Rückmeldungen von Fahrern in einschlägigen Foren, die über einen erhöhten Spritverbrauch und eine Versottung des Motors berichten. Es ist zu befürchten, dass die Langlebigkeit der Fahrzeuge unter den Folgen der Software-Updates leiden wird. und dann kommen natürlich auch die Fahrverbote dazu. Hamburg, Stuttgart, Darmstadt, Berlin...immer mehr Städte führen Fahrverbote für Diesel ein. Sowohl Euro 4 als auch Euro 5 Diesel sind betroffen und selbst Fahrverbote für Euro 6 Diesel sind für die Zukunft nicht 100% ausgeschlossen. Und wer will schon ein Auto kaufen, das nicht überall gefahren werden kann? In Stuttgart umfasst das Fahrverbot die gesamte Stadt! Gebrauchtwagenverkäufer berichten von einem klaren Preisverfall bei Diesel Fahrzeugen.

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Die Kunden in Deutschland wurden vom VW-Konzern nicht weniger getäuscht als in den USA, aber sollen nach dem Willen des VW-Konzerns leer ausgehen. Dabei stehen Ihnen auch in Deutschland verschiedene Möglichkeiten offen, die Rücklieferung des Fahrzeugs und Schadenersatz zu verlangen. Auch ein Anspruch auf Lieferung eines mangelfreien Neufahrzeugs kommt als Schadenskompensation in Betracht. Nicht nur bei VW, sondern auch bei Mercedes.

Ansprechpartner

Peter Hahn, M.C.L.

Peter Hahn, M.C.L.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Petra Brockmann

Dr. Petra Brockmann

Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht
Lars Murken-Flato

Lars Murken-Flato

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Christian Rugen

Christian Rugen

Rechtsanwalt
PKW Rückgabe VW Skandal Infografik

PKW Rückgabe als Schadenskompensation

Durch diese Ansprüche kann ein erheblicher Mehrwert im Vergleich zum Zeitwert des gebrauchten Fahrzeugs erreicht werden.

Diesel Zapfsaele

Verfügen Sie über eine Rechtschutzversicherung ist die Anspruchsverfolgung ohne Kostenrisiko möglich. Selbstverständlich wickeln wir auch insoweit unverbindlich und kostenfrei den Schriftverkehr ab und kümmern uns um eine verbindliche Kostenübernahmeerklärung der Versicherung.

Bei Erfolg zahlen Sie bei uns keine Provision, sondern können den Mehrwert der Rückabwicklung ganz für sich behalten. Ihr zusätzlicher Vorteil ist unsere auf Ihren konkreten Fall zugeschnittene Dienstleistung.

Ihre Vorteile bei einer Diesel Schadensersatzklage

Bei einer erfolgreichen Schadensersatzklage geben Sie das manipulierte Fahrzeug an den Händler zurück und erhalten im Gegenzug den vollen Kaufpreis erstattet. Inzwischen sind einige Gerichte sogar dazu übergegangen, den Verbrauchern zusätzlich Zinsen zuzusprechen. Denn der Hersteller konnte ja schließlich mit den Zahlungen der Verbraucher wirtschaften. Gerichte berufen sich bei Ihren positiven Schadensersatzurteilen in der Regel auf den § 826 BGB. Dort heißt es, dass bei einer sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung der entstandene Schaden ersetzt werden muss. Genau diese sittenwidrige vorsätzliche Schädigung haben zahlreiche Gerichte VW und Mercedes inzwischen vorgeworfen und sie auf dieser Basis zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Oft entscheiden die Gerichte, dass der Verbraucher dem Hersteller eine Nutzungsentschädigung zahlen muss. Diese soll den Wertverlust ausgleichen, der durch das Fahren und Nutzen des Wagens in der Zwischenzeit entstanden ist. Doch selbst wenn diese Nutzungsentschädigung gezahlt werden muss, ist diese regelmäßig so niedrig, dass der wirtschaftliche Vorteil bei einer Klage auf Diesel Schadensersatz klar höher ist, als der Gewinn bei einem Verkauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

Häufig gestellte Fragen von Autokäufern

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Mittlerweile kann nicht mehr von „dem Diesel-Skandal“ gesprochen werden. Betroffen sind Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller.

Zum einen sind zahlreiche Fahrzeuge des VW-Konzerns betroffen, die mit den 1.6, 2.0 und 3.0 l TDI Motoren (EA189) ausgestattet wurden. Denn in diesen ist eine verbotene Abschalteinrichtung verbaut. Dies gilt nicht nur für die Kernmarke VW, sondern auch für Skoda, Seat und Audi.

Nunmehr hat das Kraftfahrtbundesamt festgestellt, dass auch im Porsche Cayenne 3.0 l TDI mit V6-Dieselmotor eine verbotene Abschalteinrichtung verwendet wird. Hierbei handelt es sich vor allem um die Baureihe 2014-2017. Auch das Modell Macan könnte hiervon betroffen sein. Nach übereinstimmenden Berichten sind darüber hinaus auch andere Modellreihen, anderer Hersteller vom „Schummel-V6-Dieselmotor“ betroffen. Es handelt sich dabei um die Audi-Modelle Q7, Q5, A8, A7, A5, A4 und bei Volkswagen um den Touareg sowie den ausgelaufenen Phaeton.

Auch außerhalb des VW-Konzerns sind Diesel-Fahrzeuge betroffen. Bei Mercedes geht es vor allem um solche Fahrzeuge die mit den Motoren OM 642 und OM 651 ausgestattet wurden. Auch diese Fahrzeuge weisen derzeit viel zu hohe Stickoxidwerte (NOx) auf und verfügen laut Kraftfahrt-Bundesamt über eine illegale Abschalteinrichtung.

Bin ich verpflichtet mein Fahrzeug umrüsten zu lassen?

Jein. Im Grunde kann Sie niemand zwingen Umrüstungsmaßnahmen, z.B. ein „Software-Update“, vornehmen zu lassen. Allerdings sind bei ienm verpflichtenden Rückruf behördliche Maßnahmen denkbar, die zu einer Stilllegungsverfügung führen können.

Welche Konsequenzen kann es haben, wenn ich mein Fahrzeug nicht umrüsten lasse?

Mit zunehmendem Ausmaß des „Diesel-Abgasskandals“, bzw. richtigerweise der „Skandale“, wächst der Druck auf die Bundesregierung, die bisher eher untätig war und das Verfahren „begleitet“ hat. Dementsprechend wurde z.B. von Seiten des Kraftfahrtbundesamtes, für die betroffenen „VW-Diesel-Modelle“ des 2015er „Abgas-Skandals“ zu Ende Januar 2018, eine Stilllegungsverfügung angedroht, sofern das „Update“ nicht aufgespielt wird.

In diesem Zusammenhang kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die „TÜV-Plakette“ ohne „Update“ verweigert wird.

Durch diese Drohkulisse sollen die Betroffenen letztlich zu dem „Update“ gezwungen werden. Dabei verschließen die Behörden u.E. die Augen vor den Konsequenzen eines solchen „Updates“.

Denkbar ist ein solches Prozedere auch bei den anderen betroffenen Fahrzeugen (Porsche, Audi, Skoda, Seat, Mercedes etc.).

Welche Folgen hat die Umrüstung für mein Fahrzeug?

Dies ist derzeit noch offen.

Bei der „Umrüstung“ der betroffenen VW-Dieselkonzernmodelle (EA189-Motor) durch ein „Software-Update“, gibt es sehr starke Stimmen in der Fachwelt, die eine folgenlose, pflichtgemäße Mängelbeseitigung durch das bloße Aufspielen eines „Updates“ für unmöglich halten bzw. Folgeschäden betroffener Motorkomponenten prognostizieren, sofern nicht auch diese ausgetauscht werden. Entsprechende Gutachten und Stellungnahmen hierzu liegen uns vor.

Wir vertreten zudem auch VW-Kunden, bei denen Folgeschäden nach Aufspielung des „Updates“ eingetreten sind.

Zu dem „Porsche-Cayenne-Rückruf“ gibt es aufgrund der Kurzfristigkeit noch keine Erfahrungswerte oder Gutachten. Allerdings soll auch hier schlicht ein „Software-Update“ ohne weitere Anpassung der Komponenten der Abgasrückführung und Abgasbehandlung aufgespielt werden.

Wer kommt für meine (Folge-) Schäden auf?

Wir gehen davon aus, dass die Hersteller auf freiwilliger Basis nicht bereit sein werden, eine Garantie für die umgerüsteten Fahrzeuge zu übernehmen bzw. die Kunden von möglichen Folgeschäden freizustellen oder eine Entschädigung zu leisten. Dementsprechend hat man sich, z.B. im Falle Porsche und VW (inkl. Seat, Skoda etc.), mit dem KBA auch auf eine „Korrektur durch ein Software-Update“ geeinigt. Im Zweifel bleiben deshalb die betroffenen Eigentümer der Pkws auf den Schäden sitzen, wenn sie nicht von sich aus aktiv werden.

Verschiedene Gerichte in Deutschland haben im Zuge des „VW-Diesel-Abgasskandals“ deshalb VW bzw. Vertragshändler der jeweiligen VW-Konzernmarken zur Schadensersatzleistung bzw. Rückabwicklung der Kaufverträge verurteilt.

Es ist anzunehmen, dass diese Rechtsprechung auch auf den „Porsche-Cayenne-Rückruf“ und auf andere Hersteller übertragbar ist.

Wie kann es sein, dass Verbraucher von behördlicher Seite zur „Umrüstung“ gezwungen werden?

Die Gerichte, die zu Gunsten der betroffen VW-Diesel-Eigentümer entschieden haben, müssen privatrechtliche Fragen beantworten, z.B. ob den betroffenen Kunden des VW-Konzerns Schadenersatz zusteht, etwa in Form einer Rückerstattung des Kaufpreises gegen Rückgabe des Fahrzeugs. Die Behörden (KBA) sowie auch der TÜV betrachten das Problem zunächst von der technischen Seite her. Hier geht es in rechtlicher Hinsicht um staatliche bzw. EU-Abgasnormen, nicht um privatrechtliche Fragen.

Im Ergebnis führt dies zu einem Dilemma für die Kunden: Rüsten sie um, können unabsehbare Folgeschäden am Fahrzeug entstehen. Rüsten Sie nicht um, verweigert der TÜV evtl. die Plakette. Schlimmstenfalls droht der Entzug der Betriebserlaubnis bzw. die Stilllegung des Fahrzeuges, wie es derzeit VW-Kunden in Deutschland angedroht wird.

Anders als in den USA wird den Kunden, die sich in diesem Dilemma befinden, vom VW-Konzern keine Entschädigung angeboten.

Was kann ich jetzt tun?

Wir empfehlen Ihnen, sich von einem unabhängigen Rechtsanwalt, der auf dieses Thema spezialisiert ist, über die Ihnen zustehenden Rechte beraten zu lassen. Wir vermitteln Ihnen gerne einen kompetenten Ansprechpartner, der eine kostenfreie Erstberatung anbietet. Allen betroffenen Kunden des „Dieselgates“ steht eine große Bandbreite an rechtlichen Möglichkeiten zur Verfügung. Dies kann auch so weit gehen, dass die Hersteller wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung und systematischen Betruges aller betroffenen Fahrzeughalter zum Schadenersatz verpflichtet werden, wie es das Landgericht Hildesheim und das Landgericht Paderborn in VW-Diesel-Abgasfällen mit VW getan haben. In den Urteilen wurde VW verpflichtet, das jeweilige Fahrzeug gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzunehmen. Zwar muss sich der Kunde für die gefahrenen Kilometer eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen. Diese ist aber in der Regel viel geringer als der tatsächliche Wertverlust des Fahrzeugs. Anders formuliert: Der betroffene Kunde bekommt viel mehr Geld als bei einem Verkauf des gebrauchten Fahrzeugs.

Welche Maßnahme im konkreten Fall ergriffen werden sollte, kann nicht pauschal festgelegt werden. Die bestmögliche Lösung für den jeweils betroffenen Kunden kann nur im Gespräch mit einem Spezialisten gefunden werden.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Zunächst einmal gar keine. Informationen kosten nichts und schaden nur dem, der sie nicht hat. Die Erstberatung ist immer kostenfrei. Danach können Sie entscheiden, was Sie unternehmen wollen.

Sollten Sie über eine Rechtschutzversicherung verfügen, so ist diese in der Regel verpflichtet die Kosten etwaiger rechtlicher Maßnahmen zu übernehmen. Die Kostendeckungsanfrage bei der Rechtschutzversicherung führen unsere Kooperationspartner ggf. kostenfrei für Sie durch.

 

Jetzt Diesel Schadensersatz fordern

Sie fragen sich, ob auch Sie Diesel Schadensersatz fordern können? Immer mehr Fahrzeuge sind davon betroffen, so dass auch immer mehr Diesel Besitzer ein Recht auf Schadensersatz haben. Laut Kraftfahrt-Bundesamt sind zum Beispiel europaweit 700.000 Fahrzeuge von Mercedes mit der Abgasnorm 6b mit einer illegalen Abschalteinrichtung versehen und wurden deshalb zu einem verpflichtenden Rückruf in die Werkstätten gebeten. Alle Besitzer dieser manipulierten Diesel haben Anspruch auf Schadensersatz. Ebenso kann man davon ausgehen, dass auch alle Fahrzeuge, die Teil eines freiwilligen Rückrufs waren über eine illegale Abschalteinrichtung verfügen und damit ihren Besitzern ein Recht auf Schadensersatz verschaffen. Europaweit sind damit nahezu alle Euro 5 und Euro 6 Fahrzeuge von Mercedes betroffen. Auch bei VW sind Millionen Fahrzeuge von Rückrufen betroffen und verfügen damit potentiell über eine illegale Abschalteinrichtung. Als Besitzer eines Diesel Schadensersatz fordern ist somit keine Seltenheit mehr. Immer mehr Gerichte, auch Oberlandesgerichte, entscheiden zugunsten der Verbraucher und sprechen Ihnen im Gegenzug zur Rückgabe des manipulierten Autos Schadensersatz zu.



Urteile im VW Abgasskandal für Autokäufer



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Es gibt nicht nur eine, sondern viele Möglichkeiten wie Sie Recht bekommen können. Welche Lösung für Sie die beste ist, besprechen Sie individuell und kostenfrei mit unseren Experten.

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Abgasskandal NewsPartner Hahn RechtsanwaelteHahn Rechtsanwälte ist seit 2001 ausschließlich auf Verbraucher- und Anlegerseite tätig und zwar im Bank- und Kapitalmarktrecht. Im Kapitalanlagerecht wird sie zu den Top 5 Kanzleien gezählt und finanztip.de sowie test.de empfehlen sie als eine der im Bereich des Kreditwiderrufs erfolgreichsten Kanzleien. Die Kanzlei hat bereits Tausende Autokreditverträge geprüft und vertritt zahlreiche Mandanten in diesem Bereich. Sie verfügt über Standorte in Hamburg, Bremen und Stuttgart.