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Cross Currency Swap / Währungsswap

Nutzen Sie die Chance auf Schadensersatz

Banken müssen zu Cross Currency Swaps bzw. Währungsswaps anleger- und objektgerecht beraten. Tun sie dies nicht, haben Anleger ein Recht auf Schadensersatz.


Schadensersatz bei Cross Currency Swaps

Wenn Anleger zu Cross Currency Swaps bzw. Währungsswaps von der Bank nicht ordnungsgemäß beraten worden sind, haben sie ein Recht auf Schadensersatz. HAHN Rechtsanwälte vertritt bereits zahlreiche Mandanten zu diesen Fällen.

Cross Currency Swaps: Aufklärungspflicht der Banken

In der Praxis häufig anzutreffen ist die Fallkonstellation, dass die Beratung von der Hausbank vorgenommen wird, die zugleich den Darlehensvertrag ausreicht, der Zinsswap jedoch von einer Landesbank zur Verfügung gestellt wird. So verhielt es sich auch in dem vom OLG Stuttgart (Urteil vom 14.12.2011 – 9 U 11/11 -) entschiedenen Fall.


Dort war die beklagte Landesbank Vertragspartner eines sogenannten Cross Currency Swaps, die Hausbank als beratendes und kreditgebendes Institut tätig. Der Kläger hatte im Jahre 2005 zwei Zinswährungsswaps mit der Landesbank abgeschlossen. Die Vertragsparteien hatten das Währungspaar Euro / Schweizer Franken und eine Verzinsung fest (Bank) / variabel (Kunde) vereinbart. Auf Empfehlung der Hausbank wurden diese Swap-Verträge vorzeitig mit Gewinn für den Kunden aufgelöst. Es kam sodann auf Anraten dieser Bank unter dem 02.08.2007 zum Abschluss eines neuen Zinswährungsswaps. Darin hatte sich die Landesbank zur vierteiljährlichen Verzinsung von 1 Mio. Britischer Pfund (GBP) in Höhe von 5,84 % p.a. (fest) und der Kläger zu einer Verzinsung von 2,446 Mio. Schweizer Franken (CHF) zu 3,31 % p.a. (fest) verpflichtet. Das Nominalkapital sollte zum Laufzeitende (30.06.2009) getauscht werden.


In diesem Fall hat das Oberlandesgericht Stuttgart die beklagte Landesbank zu Schadensersatz wegen vorvertraglicher Aufklärungspflichtverletzung verurteilt. Diese hatte dem Kunden (Kläger) verschwiegen, dass es entgegen dem durch die Namensbezeichnung erweckten Eindruck (Swap) nicht um einen Tausch von gleichwertigen Leistungen handelt, sondern um - für den Kunden nicht erkennbar – ungleichwertige Leistungen, die mit einem in der Höhe des anfänglichen negativen Marktwertes bestehenden Verlust verbunden ist.


Auch die beklagte Hausbank wurde zu Schadensersatz verurteilt, weil sie nicht anleger- und objektgerecht beraten hatte. Diese hätte beispielsweise den Kunden darüber aufklären müssen, dass die Beherrschung des Marktpreisrisikos zwingend ein effektives Risikomanagement verlangt, damit rechtzeitig Verluste begrenzt werden können (vgl. näher OLG Stuttgart, Urteil vom 14.12.2011 – 9 U 11/11 -).


Hahn Rechtsanwälte vertritt bereits ähnlich gelagerte Fälle, bei denen ebenfalls Cross Currency Swaps mit den Währungskomponenten EURO / CHF abgeschlossen worden sind. Es handelt sich hierbei unter anderem um ein mittelständisches Unternehmen, das auf Anraten der Sparkasse einen solchen Zinsswap zur vorgeblichen Zinssicherung abgeschlossen hat. Der Zinsswap selbst wurde über die Bayern LB ausgereicht.