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Pokerstars Geld zurück: Online Verluste zurückholen

Zahlreiche Gerichte haben bereits zu Gunsten der Spieler entschieden, dass Pokerstars seinen Spielern das verlorene Geld zurückerstatten muss. Wenn Sie bei Pokerstars Geld verloren haben, können Sie Ihr verlorenes Geld zurückholen. Die TSG Interactive Gaming Europe Limited, die Pokerstars betreibt hat auch im Januar 2023 keine gültige Lizenz.


Pokerstars Geld zurück

Pokerstars bietet Poker- und Slotspiele auf Pokerstars.de an. Spieler können dort mit Echtgeld-Einsätzen viel Geld verlieren. Die TSG Interactive Gaming Europe Limited, welche Pokerstars.de betreibt, hat ihren Unternehmenssitz auf Malta und besitzt dort seit 2011 eine Lizenz. Eine maltesische Lizenz gilt nicht für Deutschland. Deshalb ist die Online-Plattform Pokerstars illegal und Spieler können ihr Geld zurückverlangen.

Wichtig: Spieler tragen im Fall eines Prozess gegen PokerStars kein Kostenrisiko. Das Kostenrisiko kann auf Wunsch durch einen Prozesskostenfinanzierer getragen werden. Der Prozesskostenfinanzierer erhält im Erfolgsfall ein Honorar von 30% bis 40%.

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Pokerstars: Rechtsanwalt holt Geld ohne Risiko zurück

Im Hinblick auf die nicht vorhandene Lizenz können Sie Pokerstars selbstständig bitten, Ihre Verluste zu erstatten. Dazu müssen Sie zunächst über eine sogenannte DSGVO-Auskunft ermitteln, wie hoch Ihre tatsächlichen Verluste sind. Dazu senden Sie den hier angebotenen Musterbrief an den Support von Pokerstars. Da Pokerstars bzw. die TSG Interactive Gaming Europe Limited ihren Sitz auf Malta hat, ist sie verpflichtet, sich an die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu halten und muss Ihnen entsprechende Auskunft erteilen. Im nächsten Schritt können Sie dann um Rückerstattung Ihrer Verluste bitten.

Aus Erfahrung wissen wir aber, dass Pokerstars auf die meisten Schreiben gar nicht antwortet und die überwiegende Anzahl der Spieler mit Erstattungswünschen ignoriert.

Wenn Sie also Ihre Verluste bei Pokerstars erstattet haben möchten, dann besteht für Sie wahrscheinlich keine andere Möglichkeit, als einen fachkundigen Anwalt einzuschalten. Sollte Pokerstars sich außergerichtlich nicht einigen, haben Sie vor Gericht hervorragende Chancen Ihr Geld erstattet zu bekommen.

Im § 812 Absatz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) heißt es:

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 812 Herausgabeanspruch


(1) Wer durch die Leistung eines anderen oder in sonstiger Weise auf dessen Kosten etwas ohne rechtlichen Grund erlangt, ist ihm zur Herausgabe verpflichtet. Diese Verpflichtung besteht auch dann, wenn der rechtliche Grund später wegfällt oder der mit einer Leistung nach dem Inhalt des Rechtsgeschäfts bezweckte Erfolg nicht eintritt.



(2) Als Leistung gilt auch die durch Vertrag erfolgte Anerkennung des Bestehens oder des Nichtbestehens eines Schuldverhältnisses.

Das bedeutet im Fall von Pokerstars, dass die TSG Interactive Gaming Europe Limited die Einzahlungen ohne rechtliche Grundlage erhalten hat und zur Herausgabe bzw. zur Rückerstattung der Verluste verpflichtet ist.

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Oberlandesgericht Köln: Pokerstars-Spieler erhält Verluste zurück

Pokerstars Geld zurück

Aktuell wird die ganz überwiegende Anzahl der geführten Gerichtsverfahren für die Spieler gewonnen und die Betreiber der illegalen Online-Glücksspiele werden verurteilt, die Verluste, die beim Online-Glücksspiel entstanden sind, an die Spieler zurückzuzahlen. So haben insbesondere das Landgericht Berlin, das Landgericht Nürnberg-Fürth und das OLG Frankfurt am Main (Beschluss vom 08.04.2022 – 23 U 55/21) zu Gunsten der Spieler entschieden. Uns sind derzeit ausschließlich positive Entscheidungen der Oberlandesgerichte im Zusammenhang mit Verfahren, bei denen Casino-Verluste geltend gemacht werden, bekannt.

Besonders hervorzuheben ist das Urteil des OLG Köln vom 31.10.2022 (19 U 51/22), denn in diesem Verfahren wurde Pokerstars das erste Mal von einem Oberlandesgericht verurteilt, einen Verlust von 58.517,70 Euro zu erstatten. Ein Spieler aus Nordrhein-Westfalen hatte im Zeitraum vom 17.03.2014 bis zum 12.06.2020 auf der in deutscher Sprache abrufbaren Online-Casino-Seite an Online-Glücksspielen in Form von Poker und BlackJack teilgenommen.

Handeln Sie jetzt schnell, um Ihre Verluste zurückzuholen.

Wenn Sie Verluste bei Pokerstars gemacht haben, sollten Sie keine Zeit verlieren und Ihr verlorenes Geld zurückholen.

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Häufig gestellte Fragen FAQ

Kann ich bei Pokerstars verlorenes Geld zurückfordern?

Zahlreiche Gerichte haben bereits die Anbieter von illegal angebotenen Online-Glücksspielen dazu verurteilt, die erlittenen Verluste an die betroffenen Spieler zu erstatten. Somit haben auch Sie die Möglichkeit, das bei Pokerstars eingezahlte Geld - unter Berücksichtigung der Auszahlungen – zurückzubekommen.

Ist Online-Poker ein illegales Glücksspiel?

Online-Casinos und damit auch Poker auf einer Online-Plattform sind in Deutschland so lange illegal, bis eine Behörde dem Anbieter eine deutsche Lizenz erteilt. Dies gilt auch nach dem neuen Glücksspielstaatsvertrag von Juli 2021. Bei dem Online-Casino-Anbieter von Pokerstars handelt es sich um die TSG Interactive Gaming Europe Limited mit Sitz auf Malta. Dort verfügt der Casino-Betreiber über eine Glücksspiel-Lizenz. Eine in Deutschland gültige Lizenz besitzt der Online-Glücksspielanbieter von Pokerstars aber bis heute nicht, auch wenn dieser im Internet und der Werbung versucht, den Spielern zu vermitteln, das Internet-Glücksspiel Poker sei mit der maltesischen Lizenz in Deutschland nicht illegal. Der neue Glücksspielstaatsvertrag erlaubt zwar den Anbietern von Online-Glücksspielen, eine entsprechende Lizenz in Deutschland zu erwerben, jedoch ist das Glücksspiel im Internet ohne diese Lizenz, die dem Spielerschutz dient, weiterhin illegal.

Warum muss Pokerstars mein verlorenes Geld zurückzahlen?

Zwischen dem Spieler und dem Online-Casino soll ein Vertrag zustande kommen, durch den es dem Spieler erlaubt wird, an einem Online-Glücksspiel teilzunehmen. Grundsätzlich wird ein Spieler durch einen solchen Vertrag verpflichtet, sein Geld auf das Konto des Online-Casinos zu zahlen, um am Online-Glücksspiel teilnehmen zu dürfen. Im Gegenzug verpflichtet sich das Online-Casino, einen Gewinn auszuzahlen.

Da der Glücksspiel-Anbieter von Pokerstars über keine deutsche Lizenz verfügt, wie es aber der neue Glückspielstaatsvertrag von Juli 2021 vorsieht, verstoßen die abgeschlossenen Spielverträge gegen geltendes Recht. In einem solchen Fall sind die Verträge nichtig. Dies bezieht sich nicht nur auf die Verträge selbst, sondern auch auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Online-Casinos. Alle Leistungen, also die Zahlungen von Geld, sind somit erfolgt, ohne dass ein Rechtsgrund für diese Zahlungen existiert. Nach den Vorschriften des BGB sind bereits erbrachte Leistungen zurückzugewähren, wenn dafür kein Rechtsgrund besteht. Im Ergebnis bedeutet dies, dass ein Spieler seinen Verlust (Einzahlungen abzüglich der Auszahlungen) von seinem vermeintlichen Vertragspartner, dem illegalen Online-Casino, verlangen kann.

Wie bekommt man das Geld von Pokerstars zurück?

Im Wege einer kostenlosen Erstberatung überprüfen wir zunächst Ihre Verluste anhand von einer DSGVO-Auskunft des Online-Casinos. Erfahrungsgemäß zahlen die Online-Casinos in den meisten Fällen das Geld nicht freiwillig zurück, so dass die Verluste bei dem für Sie zuständigen deutschen Gericht eingeklagt werden müssen. Wir sehen gute Chancen, dass das Klageverfahren gewonnen wird und die Gegenseite sämtliche Kosten des Verfahrens tragen muss. Eine Garantie gibt es dafür jedoch nicht. Wir werden Ihnen daher einen passenden Prozessfinanzierer anbieten, der das Kostenrisiko für Sie in einem Klageverfahren übernimmt. Selbstverständlich dürfen Sie das Kostenrisiko auch selbst tragen. Die Einzelheiten klären wir mit Ihnen in einem kostenlosen Beratungsgespräch.

Wie groß ist die Chance, eine Klage zu gewinnen?

Aktuell wird die ganz überwiegende Mehrzahl der geführten Gerichtsverfahren für die Spieler gewonnen und die Betreiber der illegalen Online-Glücksspiele werden verurteilt, die Verluste, die beim Online-Glücksspiel entstanden sind, an die Spieler zurückzuzahlen. So haben insbesondere das Landgericht Berlin, das Landgericht Nürnberg-Fürth und das OLG Frankfurt am Main (Beschluss vom 08.04.2022 – 23 U 55/21) zu Gunsten der Spieler entschieden. Uns sind derzeit ausschließlich positive Entscheidungen der Oberlandesgerichte im Zusammenhang mit Verfahren, bei denen Casino-Verluste geltend gemacht werden, bekannt. Besonders hervorzuheben ist das Urteil des OLG Köln vom 31.10.2022 (19 U 51/22), denn in diesem Verfahren wurde Pokerstars das erste Mal von einem Oberlandesgericht verurteilt, einen Verlust von 58.517,70 Euro zu erstatten. Ein Spieler aus Nordrhein-Westfalen hatte im Zeitraum vom 17.03.2014 bis zum 12.06.2020 auf der in deutscher Sprache abrufbaren Online-Casino-Seite an Online-Glücksspielen in Form von Poker und BlackJack teilgenommen.

Die Erfolgsaussichten, Ihr Geld zurückzuholen, sind hingegen gering, wenn Sie Ihren Wohnsitz in Schleswig-Holstein haben bzw. hatten und von dort aus Poker online gespielt haben. In Schleswig-Holstein bestand ab 2012 eine Sonderregelung und Pokerstars verfügte in diesem Bundesland ab dem 19.12.2012 über eine Lizenz, so dass dort das Glücksspiel nicht illegal war.

Wann kann ich mit einem Urteil rechnen?

Die Dauer eines Klageverfahrens ist stark von der Belastung und der Arbeitsweise des zuständigen Gerichts abhängig. Bei einigen Gerichten kann bereits nach vier Monaten mit einem Urteil gerechnet werden. Realistisch ist jedoch ein Zeitrahmen zwischen sechs und zwölf Monaten. In Ausnahmefällen erhält man von den Gerichten erst nach über einem Jahr einen Termin zur mündlichen Verhandlung, dem dann das Urteil folgt. Sollte der Online-Casino Betreiber ein für den Spieler positives Urteil nicht akzeptieren, hat er die Möglichkeit, das Urteil durch das nächsthöhere Gericht im Wege einer Berufung überprüfen zu lassen. Der Zeitpunkt einer Entscheidung des Berufungsgerichts hängt dann erneut von der Auslastung und den prozessualen Möglichkeiten des Gerichts ab.

Wo können die Online Casino Verluste eingeklagt werden?

Die Gerichte stellen regelmäßig fest, dass die örtliche Zuständigkeit des angerufenen deutschen Gerichts am Wohnsitz des Klägers gegeben ist, auch wenn der Online-Glücksspielanbieter seinen Sitz im Ausland hat. Das Angebot des Online-Casinos ist nämlich in deutscher Sprache gefasst und richtet sich vor allem an Online-Spieler auf dem deutschen Markt. Damit kann die Klage bei dem Gericht Ihres Wohnsitzes eingereicht werden. Etwas anderes gilt möglicherweise, wenn Sie nicht in Deutschland gespielt haben. Sollten Sie beispielsweise Ihren Wohnsitz in Österreich haben, ist die Klage auch in Österreich einzureichen. Hier hat der Oberste Gerichtshof bereits entschieden, dass das Online-Casino Geld zurückzuzahlen ist.

Für welchen Zeitraum kann ich das Geld zurückfordern?

Sie können das Online-Casino Geld, welches innerhalb der letzten 10 Jahre an Pokerstars gezahlt wurde, zurückfordern. Dabei kommt es auf den konkreten Zeitpunkt der Einzahlung des Geldes an. Haben Sie beispielsweise am 10.01.2013 einen Betrag für Online-Casinospiele überwiesen, kann die Rückzahlung dieses Geldes bis zum 10.01.2023 eingeklagt werden und der Anspruch wäre dann noch durchsetzbar. Mit Einreichung einer Klage wird die Verjährung der Ansprüche gehemmt.

Muss Pokerstars mir einen Gewinn auszahlen?

Aus dem selben Grund, aus dem Sie Ihren Verlust von dem Anbieter eines Online-Casinos zurückfordern können, kann der Anbieter die Auszahlung des Geldes verweigern. Grundlage für die Gewinnausschüttung wäre ein wirksamer Spielvertrag. Dieser ist jedoch nicht zustande gekommen, da das Online-Glücksspiel illegal ist, wenn das Online-Casino keine deutsche Lizenz hat, und damit der Spielvertrag nichtig ist. Der deutsche Gesetzgeber hat vorgesehen, dass niemand aus einem Glücksspiel, welches nicht legal ist, Gewinne erhalten soll.

Sollten Sie online Poker gespielt und Geld eingezahlt haben, raten wir Ihnen, sich einen Überblick über die Verluste bei dem Online-Casino zu verschaffen. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Auskünfte von dem Anbieter zu bekommen. Sollte sich aus dem Online-Glücksspiel ein Verlust ergeben, raten wir Ihnen dazu, das Geld mit Hilfe der Gerichte zurückzuholen.

Welche Möglichkeiten habe ich noch, mein Geld zurückzuholen?

Sollten Sie das Geld mittels einer Kreditkarte an das Online-Casino gezahlt haben, können Sie der Abbuchung mit dem Hinweis auf das illegale Online-Glücksspiel widersprechen (Chargeback-Verfahren). Oft gewähren Kreditkartenunternehmen eine freiwillige Frist von 120 Tagen. Sollte die Zahlung für das Glücksspiel per SEPA-Lastschrift von Ihrem Konto eingezogen worden sein, ist ein Widerspruch innerhalb von acht Wochen möglich. Bei Online-Bezahldiensten, wie z.B. PayPal, können Sie ebenfalls die überwiesenen Gelder von der Bank des Empfängers zurückholen.

HAHN Rechtsanwälte ist seit 2001 ausschließlich auf Verbraucherseite gegen Unternehmen und Banken tätig. Wir helfen Ihnen, Ihren Anspruch auf Rückerstattung Ihrer Verluste durchzusetzen. Lassen Sie sich kostenlos und unverbindlich beraten! Mit über 30 Jahren Erfahrung stehen wir Ihnen mit unserem umfangreichen Fachwissen zur Seite. Wir beraten Sie diskret und ohne Kostenrisiko zu Ihren Chancen, Ihre Verluste, die Sie durch das Online-Glücksspiel erlitten haben, zurückzuholen.