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Mercedes Diesel Update Erfahrungen – Fahrer melden Probleme mit dem Update

Bei Diesel Update besteht Anspruch auf Schadensersatz

Sie haben Post von Daimler, bzw. vom Kraftfahrt-Bundesamt bekommen? Ihr Mercedes Diesel soll ein Software-Update bekommen (sei es im Rahmen eines Pflichtrückrufes oder im Rahmen einer freiwilligen Kundendienstmaßnahme)? Dann bedeutet das, dass in Ihrem Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut ist. Dementsprechend haben Sie einen Anspruch auf Schadensersatz.


Welche Erfahrungen gibt es mit dem Diesel Update bei Mercedes?

Viele Fahrer haben negative Erfahrungen mit dem Diesel Update von Mercedes gemacht. Daimler selbst hatte zwar angegeben, dass der AdBlue-Verbrauch eventuell ansteigen wird. Doch einige Fahrer berichten gleich von einer Verdopplung des AdBlue-Verbrauchs. Andere bemerkten auch einen höheren Spritverbrauch, eine nachlassende Leistung oder Vibrationen.

Berichte über hohen Sprit- und AdBlue-Verbrauch

Etwa eine Million Mercedes Diesel sind im Abgasskandal von Pflichtrückrufen betroffen und müssen das Diesel Update bekommen. Hinzu kommen noch einmal etwa zwei Millionen Mercedes Diesel, denen das Update im Rahmen der so genannten freiwilligen Kundendienstmaßnahme angeboten wird. Bei dem Update sollen unzulässige Abschalteinrichtungen entfernt werden, die für eine Reduzierung der Abgasreinigung sorgen.

Je mehr Mercedes Fahrer das Diesel Update haben machen lassen, desto mehr häufen sich negative Erfahrungsberichte. Vor allem ein Mehrverbrauch an AdBlue wird bemängelt. Viele Fahrer erleben dabei eine Verdoppelung des Verbrauchs. Daimler selbst gibt in seinen Schreiben zu, dass mit einem erhöhten AdBlue-Verbrauch gerechnet werden muss. Mit einem so extremen Mehrwert hat aber keiner gerechnet. Abgesehen davon gewährleistet Daimler, dass das Update keinen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch, die CO2 Emissionen, die Motorleistung, das Drehmoment, die Geräuschemissionen oder die Dauerhaltbarkeit des Fahrzeugs hat. Die Erfahrungen der Mercedes Kunden sprechen jedoch eine andere Sprache. Viele berichten von einem Mehrverbrauch an Sprit, eine nachlassende Motorleistung, Vibrationen und Problemen mit der Start/Stopp-Automatik.

Daimler will mögliche Schäden an Bauteilen der Abgasrückführung, die auf das Software-Update zurückzuführen sind, kostenlos reparieren. Allerdings muss der Kunde hierfür nachweisen, dass das Diesel Update tatsächlich ursächlich für den Schaden ist. Und das wird nur äußerst schwer möglich sein. Letztendlich werden die Kunden also auf den Kosten für zum Beispiel kaputte AGR Ventile sitzen bleiben.

Mercedes Diesel Update Erfahrungen

  • Erhöhter AdBlue-Verbrauch
  • Erhöhter Spritverbrauch
  • Nachlassende Leistung
  • Vibrationen
  • Versottung des Motors
  • Probleme mit der Start/Stopp Automatik

Negative Erfahrungen mit dem Update umgehen und Schadensersatz fordern

Alle Fahrer, die ein Schreiben von Daimler, bzw. vom KBA bekommen, in dem es heißt, dass ihr Fahrzeug ein Diesel Update benötigt, haben gute Chancen auf Schadensersatz. Denn wenn ein Mercedes Diesel ein Software-Update benötigt, verfügt das Auto über eine unzulässige Abschalteinrichtung. Und dann wurde der Kunde von Mercedes geschädigt. Dabei ist es unerheblich, ob das Fahrzeug im Rahmen eines Pflichtrückrufs in die Werkstatt gerufen wird oder bisher nur Teil der freiwilligen Kundendienstmaßnahme ist. Auch bei Fahrzeugen, für die es bisher keinen offiziellen Rückruf gab, wird regelmäßig Schadensersatz zugesprochen.

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Immer mehr Gerichte entscheiden, dass Daimler die Kunden gemäß Paragraph 826 BGB sittenwidrig und vorsätzlich geschädigt hat und deshalb Schadensersatz zahlen muss. Bei einer erfolgreichen Klage bekommen Sie gegen Rückgabe des manipulierten Diesels den von Ihnen gezahlten Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung erstattet.

Ausführliche Informationen zum Mercedes Abgasskandal haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Die 100 Euro Gutschein Falle von Mercedes

Um weitere Pflichtrückrufe zu vermeiden, bzw. die Anzahl der davon betroffenen Fahrzeuge möglichst gering zu halten, versucht Daimler, so viele Autos wie möglich in möglichst kurzer Zeit im Rahmen der freiwilligen Kundendienstmaßnahme mit dem Software-Update auszustatten. Um die Kunden zu locken, bietet der Autobauer ihnen einen 100 Euro Gutschein an, der in Mercedes Werkstätten für Dienstleistungen oder Produkte eingesetzt werden kann. Wer sich davon locken lässt, spielt Daimler jedoch nur in die Karten. Denn jeder Pflichtrückruf bedeutet für Daimler negative Publicity. Es ist damit zu rechnen, dass immer mehr Modelle bald zu Pflichtrückrufen in die Werkstatt gebeten werden. Und je mehr Fahrzeuge man noch im Rahmen der freiwilligen Maßnahme mit dem Update ausstatten kann, desto geringer wird die Zahl der von  Pflichtrückrufen betroffenen Fahrzeugen.

In seiner Verzweiflung ist Daimler sogar dazu übergegangen, auch entgegen dem Willen der Autofahrer das Diesel Update aufzuspielen. Diese bringen ihren Diesel zum Beispiel zur Inspektion in die Werkstatt oder für eine Reparatur und müssen anschließend feststellen, dass das Diesel Update aufgespielt wurde, ohne sie zu fragen und zum Teil sogar ganz klar entgegen ihrer eigenen Wünsche.