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Der Fiat Ducato Abgasskandal

Fahren auch Sie einen Fiat Ducato? Oder ein Wohnmobil, das auf dem Fiat Ducato basiert? Dann müssen Sie damit rechnen, dass auch Ihr Fahrzeug manipuliert wurde und über eine illegale Abschalteinrichtung verfügt. Doch betroffene Fiat-Kunden können im Abgasskandal Entschädigung bekommen – wir helfen Ihnen!

Im Juni 2021 bestätigte das KBA erstmals, dass es bei Wohnmobilen unzulässige Abschalteinrichtungen festgestellt hatte.


Fiat Ducato

Wie sind Wohnmobile in den Abgasskandal verwickelt?

Viele Wohnmobilhersteller setzen auf den Fiat Ducato als Unterbau. Der unter Campern beliebte Fiat Ducato ist jedoch in den Abgasskandal verwickelt. Denn die Abgasreinigung des Ducatos wurde manipuliert – somit stoßen auch viele Wohnmobile viel zu viel Stickoxid aus.

Fiat hat nach ersten Ermittlungsergebnissen die Typenzulassung des so beliebten Basisfahrzeuges Fiat Ducato nur erhalten indem es Behörden wissentlich bei den Abgastests getäuscht hat. Bereits 2016 ergaben sich bei Abgastests der Deutschen Umwelthilfe erste Verdachtsmomente die sich nun im Laufe des Jahres 2020 bestätigten.

Im Sommer 2021 bestätigte auch das KBA selbst, dass bei eigenen Messungen Wohnmobile mit Unzulässigkeiten aufgefallen waren.

Halter von betroffenen Fahrzeugen müssen nun befürchten, dass das Fahrzeug stillgelegt wird. Die Folge ist ein erheblicher Wertverlust. Doch Fiat ist auch mit anderen Modellen in den Abgasskandal verwickelt. So fielen auch der Fiat Panda und der Fiat 500 bereits mit stark erhöhten Stickoxidemissionen auf.

So bekommen auch Sie Ihre Diesel Entschädigung:

Juristisch haben die betroffenen Kunden die gleichen Möglichkeiten wie die getäuschten Kunden von VW oder Mercedes. Aus einer Schadensersatzklage folgt die Rückabwicklung des Kaufvertrages. Eine Rückgabe des betroffenen Fahrzeuges ist aber nicht zwingend erforderlich. Bei einer erfolgreichen Schadensersatzklage erhalten Kunden gegen Rückgabe des betroffenen Fahrzeuges den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungswertentschädigung für die gefahrenen Kilometer, der sich wie folgt berechnet, erstattet:
 

Beispiel: 
Kaufpreis * Gefahrene Kilometer : (Gesamtlaufleistung - Kilometer bei Kauf) = Nutzungswertersatz

80.000 Euro * 20.000km : (350.000km - 30.000 km) = 5.000 Euro

Kaufpreis - Nutzungswertersatz = Schadensersatzbetrag
80.000 Euro - 5.000 Euro = 75.000 Euro

 

 

Wie hat Fiat betrogen?

Bereits seit 2016 gibt es starke Hinweise darauf, dass Fiat in seinen Diesel Fahrzeugen, darunter auch dem Fiat Ducato, unzulässige Abschalteinrichtungen verwendet. Dabei soll es sich um einen Timer handeln. Das heißt, die Abgasreinigung der Fahrzeuge wird nach etwa 22 Minuten abgeschaltet. Dies sorgt dafür, dass die Autos auf dem Prüfstand, auf dem der Test gut 20 Minuten dauert, immer sehr sauber sind, da die Abgasreinigung dort optimal funktioniert. Bei Fahrten auf der Straße, die länger dauern, wird die Abgasreinigung jedoch abgeschaltet und die Diesel werden entsprechend dreckiger. Tests unter anderem der Deutschen Umwelthilfe haben gezeigt, dass Modelle von Fiat zu den dreckigsten überhaupt gehören und ein Vielfaches der erlaubten Menge an Stickoxid ausstoßen.

Bereits 2016 heißt es in einem Schreiben des Verkehrsministeriums, dass Fiat Diesel Modelle über unzulässige Abschalteinrichtungen verfügen würden. Obwohl dies also von ganz oben kam, passierte anschließend jahrelang nichts.

Auch das Challenger Wohnmobil basiert auf dem Fiat Ducato

Nachdem es im Fiat Abgasskandal lange ruhig blieb, trat er 2020 umso stärker wieder an die Oberfläche. Durch eine internationale Razzia wurde der Skandal um manipulierte Diesel von Fiat plötzlich wieder Stadtgespräch. Vor allem, nachdem der Umfang bekannt wurde. Etwa 200.000 Fahrzeuge sollen betroffen sein, darunter viele Wohnmobile.

Welche Hersteller nutzen den Fiat Ducato als Basis?

Viele Wohnmobilhersteller nutzen als Unterbau den Fiat Ducato. Dementsprechend ist auch von einem Fiat Ducato Abgasskandal die Rede. Beispielsweise sind auf diesem Weg die folgenden beliebten Hersteller betroffen:

  • Adria
  • Bürstner
  • Carado
  • Carthago
  • Challenger
  • Chausson
  • Clever
  • Concorde
  • Dethleffs
  • Eura Mobil
  • Forster
  • Frankia
  • Hobby
  • Hymer
  • Karmann
  • Knaus
  • Laika
  • LMC
  • Niesmann
  • Phönix
  • Pilote
  • Pössl
  • Rapido
  • Roller
  • Sunlight
  • Sunliving
  • Weinsberg
  • Westfalia
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Wie verhält sich das Verkehrsministerium?

Ein besonderer Skandal ergibt sich aus der Verwicklung des deutschen Verkehrsministeriums in den Fiat Ducato Abgasskandal. Dem Kraftfahrt-Bundesamt ist bereits seit 2016 bekannt, dass Fiat unzulässige Abschalteinrichtungen einsetzt, bei denen nach einer gewissen Zeit die Abgasreinigung ausgeschaltet wird. Doch unternommen wird nichts. Offizielle Rückrufe sind dem KBA bei im Ausland zugelassen Autos zwar nicht möglich, aber mehr als die italienischen Behörden brav zu bitten, doch selbst etwas zu unternehmen, kam bisher nicht vom KBA. Dabei ist bekannt, dass die italienischen Behörden kein Interesse an einer Aufklärung des Fiat Abgasskandals haben. Dafür ist der Staat viel zu eng mit dem Autobauer verstrickt.

Dennoch hat sich das Verkehrsministerium im Fiat Ducato Abgasskandal besonders dreist verhalten. So trat der jetzige Verkehrsminister und damalige CDU-Generalsekretär Andreas Scheuer schon 2016 an den damaligen Verkehrsminister Dobrindt heran, um dem Unternehmen Knaus Tabbert, das sich in der Nähe seines Wahlkreises befindet, unter die Arme zu greifen. Der Hersteller hatte Sorge, was die Zulassung seiner mit einem Fiat Ducato Motor ausgerüsteten Wohnmobile angeht. Und die politische Einmischung trug sofort Früchte. Obwohl die Manipulation bekannt war, erließ das KBA für die betroffenen Fahrzeuge die Typengenehmigung. So heißt es in einem Schreiben vom damaligen Verkehrsstaatssekretär an Scheuer:

“Mit dem KBA wurde inzwischen vereinbart, dass die Typengenehmigung für den Hersteller des Aufbaus (Knaus Tabbert) dennoch erteilt wird, damit die deutschen Hersteller, die die Fahrzeugtechnik nicht zu vertreten haben, keine Nachteile haben.“

Das KBA ließ also bewusst illegale Fahrzeuge zu. Umwelt, Gesundheit der Bürger und finanzielle Nachteile der Kunden waren dabei egal. Was zählte, war einzig der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmen. 

Deutsche Umwelthilfe mit erschreckenden Ergebnissen

Die Deutsche Umwelthilfe testet im Abgasskandal regelmäßig Diesel darauf, wie viel Stickoxid sie im tatsächlichen Betrieb auf der Straße ausstoßen. Die Ergebnisse sind in den meisten Fällen erschreckend. Besonders negativ sind dabei auch zwei Modelle von Pilote und Dethleffs aufgefallen, beide auf Basis des Fiat Ducato.

Im Zuge des Abgasskandals rund um Fiat hat die DUH nun auch zwei Fiat Ducato 150 Multijet Wohnmobile getestet. Auch hier sind die Ergebnisse alles andere als beruhigend. Leichte Nutzfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 5 dürfen 280 mg/km Stickoxid ausstoßen. Die DUH führte mit den beiden Modellen mehrere Testfahrten durch. Im Durchschnitt ergaben diese für das Modell von Dethleffs einen Wert von knapp 2.800 mg/km Stickoxid, für das Modell von Pilote knapp 2.000 mg/km. Der erlaubte Grenzwert wurde also um ein Vielfaches überschritten. Für Axel Friedrichs von der DUH der die Tests geleitet hat, kann dies nur an einer Abschalteinrichtung liegen. Zumal ja bereits bekannt ist, dass Fiat solche unzulässigen Abschalteinrichtungen nutzt. Die Tests bestätigten insofern nur die Vermutungen.

ARD-Sendung PlusMinus berichtet über Fiat Ducato Abgasskandal

Am 21.04.2021 berichtete die Sendung PlusMinus über den Wohnmobil-Abgasskandal von Fiat-Modellen. Getestete Fahrzeuge stießen 10 Mal so viel Stickoxid aus, wie erlaubt. Sie erfüllten damit noch nicht einmal die Euro 1 Abgasnorm. Auch dass das KBA bereits seit Jahren Bescheid wusste und die Fahrzeuge dennoch zuließ, wurde berichtet.

Fiat Modelle fallen bei Tests des KBA negativ auf

Bei Tests des Kraftfahrt-Bundesamtes fiel der Fiat Ducato mit extrem hohen NOx-Werten auf. Bei einem Euro 5 Modell (erlaubter Wert von 280 mg/km Stickoxid) ergaben sich im Schnitt mehrerer Testfahrten Werte von weit über 1.000 mg/km, in der Spitze gar bis zu 2.500 mg/km!

Im Bericht hierzu heißt es, dass Fiat diese Werte mit einem Thermofenster erklärt habe. Die Abgasrückführungsrate werde bereits bei Temperaturen unter 20 Grad reduziert. Das sei aus Gründen des Motorschutzes notwendig. Das KBA scheint mit dieser Erklärung einverstanden zu sein, obwohl es sich der Reduzierung der Abgasreinigung unter normalen Bedingungen und einer weiten Auslegung des Thermofensters bewusst ist:

"Diese von der Außentemperatur abhängige Abgasminderungsstrategie reduziert die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems unter Bedingungen, die bei normalem Fahrzeugbetrieb zu erwarten sind. Hinsichtlich der Zulässigkeit der weiten Auslegung des Temperaturbereiches für den Motorschutz wird vom Hersteller angeführt und begründet, dass diese notwendig ist, um den Motor vor Beschädigungen zu schützen."

Ein Fiat Panda erreichte bei den Messungen des KBA gut 800 mg/km - bei einem erlaubten Grenzwert für Euro 5 PKW von 180 mg/km! 

Ähnlich schlecht waren die Ergebnisse bei Euro 6 Fahrzeugen. Sowohl der Fiat Ducato als auch der Fiat 500 erreichten hier Werte von über 1.200 mg/km. Ein Vielfaches der erlaubten Menge. Bestätigt wurden diese negativen Ergebnisse durch Tests der Deutschen Umwelthilfe. Ein Fiat 500 mit der Abgasnorm Euro 6 erreichte hier gut das Zehnfache der erlaubten Menge an Stickoxid.

Sommer 2021: KBA bestätigt Unzulässigkeiten bei Wohnmobilen

Im Juni 2021 wird es dann ernst. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat auf ein Schreiben der Deutschen Umwelthilfe hin bestätigt, dass auch bei eigenen Messungen zu hohe Stickoxidwerte aufgrund von Unzulässigenkeiten bei Wohnmobilen festgestellt worden sind. Und zwar schon im vergangenen Jahr. Man habe die entsprechenden Typgenehmigungsbehörden informiert (zu denen im Übrigen auch das KBA selbst zählen müsste), da aber bisher noch keine Maßnahmen ergriffen worden seien, würden weitere Schritte geprüft. Die Unzulässigkeiten in den betroffenen Fahrzeugen müssten entfernt werden. Zu erwarten ist deshalb in Kürze ein umfangreicher Rückruf für viele Wohnmobile.

Welche Motoren sind vom Fiat Ducato Abgasskandal betroffen?

Betroffen sind verschiedene Multijet Motoren. Dabei geht es um die Versionen 1.3L, 1.6L, 2.0L, 2.2L, 2.3L und 3.0 Liter. Hinzu kommen die besonders in Wohnmobilen eingesetzten Motoren 110 Multijet, 115 Multijet, 150 Multijet, sowie 180 Multijet.

Auch Modelle von Alfa Romeo und Jeep betroffen

Im Juli 2020 fand eine Razzia an mehreren Standorten von Fiat in Deutschland, der Schweiz und Italien statt. Hintergrund war der Verdacht der Ermittler, dass Fahrzeuge von Fiat selbst, aber auch von Alfa Romeo, Jeep und Iveco über unzulässige Abschalteinrichtungen verfügen. Die Rede ist von 200.000 potentiell betroffenen Fahrzeugen.

Bei Alfa Romeo fiel bereits der Giulietta negativ auf, bei Jeep die Modelle Renegade und Grand Cherokee.

Auch in den USA sind diverse Modelle, die zum Fiat Konzern gehören, in den Abgasskandal verwickelt. So zahlte Fiat Chrysler bereits 800 Millionen Dollar, darunter zivilrechtliche Strafen und Zahlungen an betrogene Kunden. Gut 100.000 Fahrzeuge, darunter der Jeep Grand Cherokee und der Ram 1500 sollen in den USA mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung ausgestattet sein.

Welche Möglichkeiten haben Sie im Fiat Ducato Abgasskandal?

Wohnmobil auf Basis des Fiat Ducato Betroffene Fahrzeughalter können von Fiat Schadensersatz verlangen. Dabei geht der manipulierte Wagen an den Hersteller zurück. Dieser muss im Gegensatz den Kaufpreis erstatten.

2020 wurden die ersten Klagen im Fiat Ducato Abgasskandal eingereicht. Die juristische Aufarbeitung hat damit begonnen. In einem Skandal, der eigentlich bereits seit 2016 bekannt war, dann aber vier Jahre lang unter den Teppich gekehrt wurde.

Der europäische Gerichtshof hat Anfang 2020 den Weg frei gemacht für betroffene Fahrer, die einen ausländischen Wagen fahren (also zum Beispiel einen Fiat), aber in ihrem Heimatland, also in Deutschland klagen möchten.

Befindet sich in Ihrem Fiat, Alfa Romeo, Jeep oder in Ihrem Fiat Ducato Transporter oder Wohnmobil auf der Basis des Fiat Ducato oder eines Iveco eine unzulässige Abschalteinrichtung, haben Sie Anspruch auf Schadensersatz. Dass die vorhandenen Abschalteinrichtungen unzulässig sind, hat sogar das KBA bereits bestätigt. Wird die Abgasreinigung nach etwas über 20 Minuten abgeschaltet, so dass das Auto nur auf dem Prüfstand den erlaubten Grenzwert an Stickoxid nicht unterschreitet, auf der Straße aber ein Vielfaches davon ausstößt, ist die dafür verantwortliche Abschalteinrichtung nicht zulässig.

Bei anderen Herstellen ist die zivilrechtliche Aufarbeitung des Abgasskandals schon weiter voran geschritten. Die Volkswagen AG wurde bereits vom Bundesgerichtshof zu Schadensersatz verurteilt. Der Skandal um manipulierte Diesel von Mercedes, Audi und Porsche ist bereits auf der Ebene der Oberlandesgerichte angekommen. BMW wurde 2020 von ersten Landesgerichten verurteilt.

Nun soll auch Fiat hinzukommen. Denn Fiat ist verantwortlich für die Verwendung der unzulässigen Abschalteinrichtung im Motor von Fiat Modellen, wie auch dem Fiat Ducato, der zudem in unzähligen Wohnmobilen verbaut wurde.

Spricht Ihnen das Gericht Schadensersatz zu, können Sie das manipulierte Fahrzeug zurückgeben. Der Hersteller muss Ihnen dafür den Kaufpreis erstatten. Für die gefahrenen Kilometer müssen Sie sich eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen. Angesichts eher niedriger Laufleistungen bei Wohnmobilen dürfte sich dieser Abzug jedoch in Grenzen halten. Selbst bei normalen PKW liegen die Rückzahlungen in aller Regel deutlich über dem was durch einen Verkauf erlangt werden könnte. Denn Diesel haben im Abgasskandal erheblich an Wert verloren. Das gilt auch für Wohnmobile auf der Basis des Fiat Ducato, nun da bekannt ist, dass sie über unzulässige Abschalteinrichtungen verfügen.

Erste Urteile gegen Fiat

Im März und April 2021 wurde Fiat Chrysler Automobiles erstmals zu Schadensersatz für Wohnmobile verurteilt. In beiden Fällen handelte es sich um Versäumnisurteile. Das heißt, die Anwälte des Herstellers erschienen gar nicht erst zur Verhandlung. Die beiden Gerichte sahen einen Schadensersatzanspruch aus § 826 BGB. Die Kläger können ihre Fahrzeuge (von Roller Team bzw. Forster) zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. Lediglich eine Nutzungsentschädigung für bereits gefahrene Kilometer müssen sie sich dabei anrechnen lassen. 

Im Mai folgte ein weiteres Urteil - hier vom Landgericht Görlitz gesprochen. Betroffen war in diesem Fall ein Wohnmobil der Marke Challenger - auf Basis des Fiat Ducato. Inzwischen liegen vom Landgericht Stade bereits vier Versäumnisurteile vor. Es folgte ein Versäumnisurteil des LG Gera zu einem Wohnmobil des Herstellers Carado.

Im Juli verurteilte das Landgericht Nürnberg-Fürth Stellantis zur Zahlung von Schadensersatz. Streitgegenständlich war in diesem Fall ein Fahrzeug des Herstellers Knaus.

Im August folgte die Verurteilung eines Händlers hinsichtlich eines Wohnmobils von Pilote. Dieser wurde in einem Teilversäumnisurteil dazu verurteilt, den Kaufpreis um 25% zu mindern und dem Käufer fast 18.000 Euro zu erstatten.

Im September 2021 gab es drei weitere Versäumnisurteile gegen Fiat und zwar von den Landgerichten Oldenburg, Schwerin und Heilbronn.