VW Skandal Schadensersatz für Autokäufer

VW Skandal Schadensersatz für Autokäufer

In den USA hat der VW-Konzern wegen des Diesel-Skandals Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe geleistet. In Deutschland hingegen wälzt der VW-Konzern die wirtschaftlichen Risiken auf die Kunden ab. Statt einer Kaufpreiserstattung und/oder Entschädigung wird lediglich eine Umrüstung der Fahrzeuge angeboten – aber ohne eine Garantie für künftige Schäden.

Dabei sind die Folgen dieser Umrüstung, z.B. für die Lebensdauer des Motors und insbesondere des Abgasrückführungssystems völlig unklar. Treten infolge der Umrüstung Schäden auf, so trägt den wirtschaftlichen Schaden der Kunde.

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Schadensersatz oder PKW Rückgabe

Geschädigt sind die Kunden aber ohnehin schon: Jedes umgerüstete Fahrzeug wird markiert und trägt den Makel des Dieselskandals. Vor allem wegen des Abgasskandals stehen Dieselmodelle immer mehr im Kreuzfeuer – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Gebrauchtwagenpreise.

Nehmen Sie ihre Rechte in die eigene Hand.

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Die Kunden in Deutschland wurden vom VW-Konzern nicht weniger getäuscht als in den USA, aber sollen nach dem Willen des VW-Konzerns leer ausgehen. Dabei stehen Ihnen auch in Deutschland verschiedene Möglichkeiten offen, die Rücklieferung des Fahrzeugs und Schadenersatz zu verlangen. Auch ein Anspruch auf Lieferung eines mangelfreien Neufahrzeugs kommt als Schadenskompensation in Betracht.

Ansprechpartner

Lars Murken Flato

Lars Murken-Flato

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PKW Rückgabe VW Skandal Infografik

PKW Rückgabe als Schadenskompensation

Durch diese Ansprüche kann ein erheblicher Mehrwert im Vergleich zum Zeitwert des gebrauchten Fahrzeugs erreicht werden. Verfügen Sie über eine Rechtschutzversicherung ist die Anspruchsverfolgung ohne Kostenrisiko möglich. Selbstverständlich wickeln wir auch insoweit unverbindlich und kostenfrei den Schriftverkehr ab und kümmern uns um eine verbindliche Kostenübernahmeerklärung der Versicherung.

Bei Erfolg  zahlen Sie bei uns keine Provision, sondern können den Mehrwert der Rückabwicklung ganz für sich behalten. Ihr zusätzlicher Vorteil ist unsere auf Ihren konkreten Fall zugeschnittene Dienstleistung.

Häufig gestellte Fragen von Autokäufern

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Mittlerweile kann nicht mehr von „dem Diesel-Skandal“ gesprochen werden. Betroffen sind Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller.

Zum einen sind zahlreiche Fahrzeuge des VW-Konzerns betroffen, die mit den 1.6, 2.0 und 3.0 l TDI Motoren (EA189) ausgestattet wurden. Denn in diesen ist eine verbotene Abschalteinrichtung verbaut. Dies gilt nicht nur für die Kernmarke VW, sondern auch für Skoda, Seat und Audi.

Nunmehr hat das Kraftfahrtbundesamt festgestellt, dass auch im Porsche Cayenne 3.0 l TDI mit V6-Dieselmotor eine verbotene Abschalteinrichtung verwendet wird. Hierbei handelt es sich vor allem um die Baureihe 2014-2017. Auch das Modell Macan könnte hiervon betroffen sein. Nach übereinstimmenden Berichten sind darüber hinaus auch andere Modellreihen, anderer Hersteller vom „Schummel-V6-Dieselmotor“ betroffen. Es handelt sich dabei um die Audi-Modelle Q7, Q5, A8, A7, A5, A4 und bei Volkswagen um den Touareg sowie den ausgelaufenen Phaeton.

Auch außerhalb des VW-Konzerns sind Diesel-Fahrzeuge betroffen. Bei Mercedes geht es vor allem um solche Fahrzeuge die mit den Motoren OM 642 und OM 651 ausgestattet wurden. Auch diese Fahrzeuge weisen derzeit viel zu hohe Stickoxidwerte (NOx) aus.

Bin ich verpflichtet beim Fahrzeug umrüsten zu lassen?

Jein. Im Grunde kann Sie niemand zwingen Umrüstungsmaßnahmen, z.B. ein „Software-Update“, vornehmen zu lassen. Allerdings sind behördliche Maßnahmen denkbar, die zu einer Stilllegungsverfügung führen können.

Welche Konsequenzen kann es haben, wenn ich mein Fahrzeug nicht umrüsten lasse?

Mit zunehmendem Ausmaß des „Diesel-Abgasskandals“, bzw. richtigerweise der „Skandale“, wächst der Druck auf die Bundesregierung, die bisher eher untätig war und das Verfahren „begleitet“ hat. Dementsprechend wurde z.B. von Seiten des Kraftfahrtbundesamtes, für die betroffenen „VW-Diesel-Modelle“ des 2015er „Abgas-Skandals“ zu Ende Januar 2018, eine Stilllegungsverfügung angedroht, sofern das „Update“ nicht aufgespielt wird.

In diesem Zusammenhang kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die „TÜV-Plakette“ ohne „Update“ verweigert wird.

Durch diese Drohkulisse sollen die Betroffenen letztlich zu dem „Update“ gezwungen werden. Dabei verschließen die Behörden u.E. die Augen vor den Konsequenzen eines solchen „Updates“.

Denkbar ist ein solches Prozedere auch bei den anderen betroffenen Fahrzeugen (Porsche, Audi, Skoda, Seat, Mercedes etc.).

Welche Folgen hat die Umrüstung für mein Fahrzeug?

Dies ist derzeit noch offen.

Bei der „Umrüstung“ der betroffenen VW-Dieselkonzernmodelle (EA189-Motor) durch ein „Software-Update“, gibt es sehr starke Stimmen in der Fachwelt, die eine folgenlose, pflichtgemäße Mängelbeseitigung durch das bloße Aufspielen eines „Updates“ für unmöglich halten bzw. Folgeschäden betroffener Motorkomponenten prognostizieren, sofern nicht auch diese ausgetauscht werden. Entsprechende Gutachten und Stellungnahmen hierzu liegen uns vor.

Wir vertreten zudem auch VW-Kunden, bei denen Folgeschäden nach Aufspielung des „Updates“ eingetreten sind.

Zu dem „Porsche-Cayenne-Rückruf“ gibt es aufgrund der Kurzfristigkeit noch keine Erfahrungswerte oder Gutachten. Allerdings soll auch hier schlicht ein „Software-Update“ ohne weitere Anpassung der Komponenten der Abgasrückführung und Abgasbehandlung aufgespielt werden.

Wer kommt für meine (Folge-) Schäden auf?

Wir gehen davon aus, dass die Hersteller  auf freiwilliger Basis nicht bereit sein werden, eine Garantie für die umgerüsteten Fahrzeuge zu übernehmen bzw. die Kunden von möglichen Folgeschäden freizustellen oder eine Entschädigung zu leisten. Dementsprechend hat man sich, z.B. im Falle Porsche und VW (inkl. Seat, Skoda etc.), mit dem KBA auch auf eine „Korrektur durch ein Software-Update“ geeinigt. Im Zweifel bleiben deshalb die betroffenen Eigentümer der Pkws auf den Schäden sitzen, wenn sie nicht von sich aus aktiv werden.

Verschiedene Gerichte in Deutschland haben im Zuge des „VW-Diesel-Abgasskandals“ deshalb VW bzw. Vertragshändler der jeweiligen VW-Konzernmarken zur Schadensersatzleistung bzw. Rückabwicklung der Kaufverträge verurteilt.

Es ist anzunehmen, dass diese Rechtsprechung auch auf den „Porsche-Cayenne-Rückruf“ und auf andere Hersteller übertragbar ist.

Wie kann es sein, dass Verbraucher von behördlicher Seite zur „Umrüstung“ gezwungen wird?

Die Gerichte, die zu Gunsten der betroffen VW-Diesel-Eigentümer entschieden haben, müssen privatrechtliche Fragen beantworten, z.B. ob den betroffenen Kunden des VW-Konzerns Schadenersatz zusteht, etwa in Form einer Rückerstattung des Kaufpreises gegen Rückgabe des Fahrzeugs. Die Behörden (KBA) sowie auch der TÜV betrachten das Problem zunächst von der technischen Seite her. Hier geht es in rechtlicher Hinsicht um staatliche bzw. EU-Abgasnormen, nicht um privatrechtliche Fragen.

Im Ergebnis führt dies zu einem Dilemma für die Kunden: Rüsten sie um, können unabsehbare Folgeschäden am Fahrzeug entstehen. Rüsten Sie nicht um, verweigert der TÜV evtl. die Plakette. Schlimmstenfalls droht der Entzug der Betriebserlaubnis bzw. die Stilllegung des Fahrzeuges, wie es derzeit VW-Kunden in Deutschland angedroht wird.

Anders als in den USA wird den Kunden, die sich in diesem Dilemma befinden, vom VW-Konzern keine Entschädigung angeboten.

Was kann ich jetzt tun?

Wir empfehlen Ihnen, sich von einem unabhängigen Rechtsanwalt, der auf dieses Thema spezialisiert ist, über die Ihnen zustehenden Rechte beraten zu lassen. Wir vermitteln Ihnen gerne einen kompetenten Ansprechpartner, der eine kostenfreie Erstberatung anbietet. Allen betroffenen Kunden des „Dieselgates“ steht eine große Bandbreite an rechtlichen Möglichkeiten zur Verfügung. Dies kann auch so weit gehen, dass die Hersteller wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung und systematischen Betruges allen betroffenen Fahrzeughaltern zum Schadenersatz verpflichtet werden, wie es das Landgericht Hildesheim und das Landgericht Paderborn in VW-Diesel-Abgasfällen mit VW getan haben. In den Urteilen wurde VW verpflichtet, das jeweilige Fahrzeug gegen Erstattung des Kaufpreises zurückzunehmen. Zwar muss sich der Kunde für die gefahrenen Kilometer eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen. Diese ist aber in der Regel viel geringer als der tatsächliche Wertverlust des Fahrzeugs. Anders formuliert: Der betroffene Kunde bekommt viel mehr Geld als bei einem Verkauf des gebrauchten Fahrzeugs.

Welche Maßnahme im konkreten Fall ergriffen werden sollte, kann nicht pauschal festgelegt werden. Die bestmögliche Lösung für den jeweils betroffenen Kunden kann nur im Gespräch mit einem Spezialisten gefunden werden.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Zunächst einmal gar keine. Informationen kosten nichts und schaden nur dem, der sie nicht hat. Die Erstberatung ist immer kostenfrei. Danach können Sie entscheiden, was Sie unternehmen wollen.

Sollten Sie über eine Rechtschutzversicherung verfügen, so ist diese in der Regel verpflichtet die Kosten etwaiger rechtlicher Maßnahmen zu übernehmen. Die Kostendeckungsanfrage bei der Rechtschutzversicherung führen unsere Kooperationspartner ggf. kostenfrei für Sie durch.

Hahn Rechtsanwälte Individuelle Betreuung – Individuelle Lösungen

Es gibt nicht nur eine, sondern viele Möglichkeiten wie Sie Recht bekommen können. Welche Lösung für Sie die beste ist, besprechen Sie individuell und kostenfrei mit unseren Experten.

Die Zielsetzung des Mandanten, sein Fahrzeugmodell, seine Finanzierung etc. – all diese Punkte können sich ganz unterschiedlich darstellen. Wir sind der Überzeugung, dass sich optimale Lösungen für den Einzelnen lassen nur durch individuelle Strategien, die an den Wünschen und Zielen des Mandanten ausgerichtet ist, erreichen lassen. Wir möchten Sie individuell betreuen und die beste Lösung für Ihren Fall entwickeln.

Am Anfang steht deshalb bei uns immer eine unverbindliche und kostenfreie Erstberatung, bei der wir die Eckpunkte Ihres Falles und Ihre Zielsetzung individuell besprechen. Die Beratung findet je nach Wunsch telefonisch oder an einem unserer Standorte statt.